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Brüssel: Mindestens fünf Tote nach dramatischem Fund in Baustellen-Aufzug

  • vor 1 Tag
  • 1 Min. Lesezeit

Ein dramatischer Feuerwehreinsatz in der Brüsseler Innenstadt hat am Dienstag ein tragisches Ausmaß angenommen. In einem Gebäude, das sich derzeit im Umbau befindet, entdeckten Einsatzkräfte mehrere leblose Menschen in einem Aufzug. Erst nach stundenlangen Rettungsarbeiten konnte das Ausmaß der Katastrophe bestätigt werden: Mindestens fünf Personen kamen ums Leben, wie der zuständige Staatsanwalt der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Brand führt zu erschütternder Entdeckung


Ausgangspunkt des Einsatzes war ein zunächst überschaubar wirkender Brand im zweiten Stock des Gebäudekomplexes. Nachdem die Flammen gelöscht worden waren, begann die Feuerwehr mit einer gründlichen Kontrolle der weitläufigen Baustelle. Dabei erschwerten die Gegebenheiten den Einsatz erheblich. „Viele Orte waren extrem schwer zugänglich“, erklärte der Staatsanwalt.


Vermisste Bauarbeiter sorgen für Alarm


Während der Suchmaßnahmen stellte sich heraus, dass sechs der rund 250 Beschäftigten auf der Baustelle nicht auffindbar waren. Nach und nach gelang es den Einsatzkräften, sich zu einem der Aufzüge vorzuarbeiten. Dort stießen sie in der Fahrstuhlkabine auf mehrere Tote.


Ein weiterer Aufzug konnte zunächst nicht erreicht werden. Deshalb blieb unklar, ob sich dort ebenfalls Opfer befinden. „Nicht auszuschließen, dass hier noch weitere Tote gefunden werden“, sagte der Staatsanwalt.


Auch Verletzte unter Einsatzkräften und Arbeitern


Neben den Todesopfern wurden zwei Bauarbeiter in ein Krankenhaus gebracht. Ebenfalls medizinisch versorgt werden musste ein Feuerwehrmann, der während des Einsatzes einen Hitzschlag erlitt, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte.


Am Nachmittag bot sich vor dem Gebäude ein Bild der Erschöpfung: Zahlreiche Feuerwehrleute verließen verschwitzt die Einsatzstelle und versorgten sich mit Wasser, nachdem sie stundenlang unter schwierigen Bedingungen gearbeitet hatten.

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