Cyberkriminalität: Immer mehr Menschen in Deutschland werden Opfer von Internetbetrug
- vor 4 Tagen
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Immer mehr Menschen in Deutschland werden Opfer von Straftaten im digitalen Raum. Laut aktuellen Ergebnissen des Cybersicherheitsmonitors war 2025 bereits rund jede zehnte Person von Internetkriminalität betroffen. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich damit ein klarer Anstieg: 2024 lag der Anteil der Betroffenen noch bei 7 Prozent. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Betrug und Datendiebstahl besonders verbreitet
Zu den häufigsten Delikten zählen betrügerische Aktivitäten beim Online-Einkauf, unerlaubte Zugriffe auf persönliche Konten sowie Manipulationen beim Online-Banking. Ebenfalls weit verbreitet bleibt sogenanntes Phishing, bei dem Kriminelle sensible Daten abfangen. Die Untersuchung zeigt außerdem, dass viele Betroffene ihre eigene Sicherheit im Netz überschätzen. Gleichzeitig empfindet etwa ein Viertel der Befragten vorhandene Schutzmaßnahmen als zu kompliziert oder schwer verständlich.
Finanzielle und emotionale Folgen
88 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben an, innerhalb der vergangenen zwölf Monate einen Schaden erlebt zu haben. Besonders häufig handelte es sich dabei um finanzielle Einbußen – ungefähr ein Drittel berichtete von Geldverlusten. Darüber hinaus nannten rund 20 Prozent psychische Belastungen als Folge der Vorfälle. Dazu gehörten unter anderem Angstgefühle oder persönliche Kränkungen.
Forderung nach verständlicheren Sicherheitsinformationen
BSI-Präsidentin Plattner erklärte in diesem Zusammenhang, Sicherheitsinformationen für Verbraucherinnen und Verbraucher müssten künftig einfacher, sichtbarer und verständlicher vermittelt werden. Für den aktuellen Cybersicherheitsmonitor wurden zu Beginn des Jahres mehr als 3.000 Personen ab 16 Jahren in Deutschland repräsentativ befragt.

