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Männer gegen Gewalt: Protest am Brandenburger Tor setzt Zeichen

15. Mai
1 Min. Lesezeit

Am Donnerstag fand in Berlin am Brandenburger Tor eine Kundgebung statt, bei der sich die Aktion „Männer gegen Gewalt“ klar gegen häusliche Gewalt, Femizide sowie sexuelle Belästigung von Frauen richtete. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Die Veranstaltung war bewusst als Kontrast zu den traditionellen Vatertags- bzw. Himmelfahrtsfeiern gedacht, die häufig mit Alkohol und problematischen Verhaltensweisen verbunden sind.


Nach Angaben der Organisatoren sollte damit ein bewusstes Zeichen gesetzt werden, das von den üblichen Feierlichkeiten abweicht und stattdessen Solidarität in den Mittelpunkt stellt.


Haltung der Initiative


Die Initiative „maennergegengewalt“ formulierte ihr Anliegen deutlich: Es gehe darum, am Vatertag nicht wie üblich zu feiern, sondern eine andere Botschaft zu senden. Dabei wurde insbesondere die Unterstützung von Frauen sowie von Lesben, intergeschlechtlichen, nicht-binären und transgender Personen betont.


„Statt den Vatertag/Herrentag mit Alkohol und (sexualisierter) Belästigung zu feiern, setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Solidarität mit Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre und transgender Personen“


Beiträge von Redner:innen


Im Rahmen der Veranstaltung traten mehrere bekannte Persönlichkeiten auf, darunter der Komiker und Moderator Aurel Mertz, die Autorin und Journalistin Daniela Sepehri sowie der Musiker und Aktivist Battal. Letzterer sprach auch aus eigener Erfahrung über erlebte familiäre Gewalt in seiner Kindheit und Jugend.


Battal machte deutlich, dass Gewalt gegen Frauen kein individuelles, sondern ein gesellschaftlich verankertes Problem sei und sprach dabei auch die geschlechtsspezifische Dimension an: „Es sind nicht alle Männer, aber es ist immer ein Mann.“


Er betonte zudem die besondere Verantwortung von Männern, nicht länger zu schweigen, sondern aktiv Position zu beziehen: „Es reicht nicht mehr aus, kein Täter zu sein, wir müssen endlich lauter werden und das hätte schon gestern passieren müssen.“

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