Die Kunst des Kusses: Tipps für mehr Spannung, Nähe und Spaß beim Knutschen
- Redaktion Mittagsmagazin

- 7. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Wenn du darüber nachdenkst, deinen Kussstil ein wenig aufzupeppen, bist du hier genau richtig.
Mehr dazu heute in #TEENPULSE.
Ob du schon ein paar klassische Moves draufhast oder noch Neuland betrittst – es gibt immer Tricks und kleine Kniffe, die dein Küssen spannender machen. Und mal ehrlich: Wenn du schon experimentieren willst, gibt es weitaus schlechtere Dinge, mit denen man seine Zeit verbringen könnte.
Vorurteile über schlechte Küsse? Gibt’s nicht
Lass uns eines klarstellen: Es gibt keine „schlechten Küsser“. Klar, es gibt Momente, die ungeschickt oder unpassend wirken – wir alle haben sie erlebt. Vielleicht erinnerst du dich an einen Moment, in dem ein Kuss überraschend nass oder unkoordiniert war und du selbst rot wurdest. Solche kleinen Patzer gehören dazu – und sind kein Grund zur Panik. Küssen soll Spaß machen.
Für alle, die es ernst meinen, gibt es sogar Masterclasses zum Küssen – ja, wirklich! Aber für den normalen Alltag haben wir ein paar erprobte Tipps gesammelt, wie du deine Küsse verbessern kannst, welche Fehler du vermeiden solltest und worauf es wirklich ankommt – dabei geht es nicht nur um die Lippen.
Die perfekte Vorbereitung: Spannung aufbauen
Ein guter Kuss beginnt lange bevor die Lippen sich treffen. Überstürzte Küsse („Schnell, bevor er/sie es merkt!“) funktionieren selten gut. Nutze die Momente vorher, um die Atmosphäre zu gestalten – Augenkontakt, ein leichtes Anlehnen, subtile Berührungen. Achte darauf, dass dein Gegenüber sich wohlfühlt und Lust auf den Kuss hat. Ein kleines, direktes „Darf ich dich küssen?“ kann Wunder wirken: Es zeigt Respekt, Selbstbewusstsein und steigert die Spannung gleichzeitig.
Tipps zum Vorspiel:
Leichte Berührungen ohne aufdringlich zu sein
Augenkontakt halten und Kopf leicht neigen
Den Abstand langsam verringern, ohne zu überstürzen
Körpersprache beobachten: Blick auf deine Lippen, Lippen leicht gebissen, Stimme gesenkt?
9 Schritte zu besseren Küssen
1. Langsam anfangen
Auch wenn die Spannung groß ist – stürze dich nicht sofort in wilde Zungenkämpfe. Starte lieber sanft, teste den Rhythmus und steigere Intensität und Tempo langsam.
2. Lippen weich halten
Weiche, entspannte Lippen machen den Unterschied. Zu hart oder zu fest wirkt unangenehm. Halte deinen Mund leicht geöffnet und locker.
3. Abwechslung beim Druck und Tempo
Variiere den Druck, die Geschwindigkeit und den Fokus zwischen Ober- und Unterlippe. Ein kleiner, vorsichtiger Biss kann aufregend sein, aber immer nur dezent.
4. Lippen mal verlassen
Lippen sind toll, aber auch Kiefer, Hals, Nacken, Ohren oder Schlüsselbein reagieren oft empfindlich auf sanfte Küsse. Experimentiere vorsichtig und achte auf Rückmeldungen.
5. Weniger ist mehr bei der Zunge
Zungenküsse sind nicht automatisch das Highlight eines Makeouts. Ein Hauch Zunge kann ausreichen – aufdringlich zu sein ist selten angenehm. Achte auf die Reaktionen deines Gegenübers und bleib spielerisch.
6. Nicht zu sehr nachdenken
Lass die Technik hinter dir und genieße den Moment. Wer zu sehr Schritt-für-Schritt denkt, verliert Leichtigkeit und Nähe.
7. Atme regelmäßig
Ein guter Kuss sollte nicht die Luft rauben. Atme ruhig weiter, gönn dir Pausen – das steigert das Wohlgefühl.
8. Pausen einlegen
Timing ist entscheidend. Unterbrich den Kuss, wenn nötig, sanft, und genieße kurze Momente zum Lächeln oder leichten Gespräch. Das steigert Spannung und Nähe.
9. Den Moment mit einem Lächeln abrunden
Nach dem Kuss ein sanftes Lächeln oder eine leichte Berührung zeigt Zufriedenheit und Nähe. Es lässt den Kuss nachklingen und schafft eine warme Atmosphäre.
Danach: Wie es weitergeht
Was nach dem Kuss passiert, hängt stark von eurer Beziehung und euren Absichten ab. Egal ob erster Kuss mit einem Crush oder leidenschaftlich mit dem Partner: Ein kurzer Austausch über das, was euch gefallen hat, kann die Chemie stärken.
Ein Satz wie: „Mir hat gefallen, wie du meinen Hals geküsst hast“ gibt deinem Gegenüber Feedback und zeigt, worauf er/sie beim nächsten Mal achten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Berührungen, daher hilft Kommunikation, den perfekten Rhythmus zu finden.
Und vergiss nicht: Jeder macht mal kleine Fehler – das gehört dazu. Mit Geduld, Aufmerksamkeit und Spaß wird jeder Kuss zu einem besonderen Moment.



