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Ebola im Kongo: Zahl der Todesfälle steigt weiter an

  • vor 3 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Die Lage in der Demokratischen Republik Kongo spitzt sich weiter zu: Nach aktuellen Angaben der Behörden sind inzwischen mindestens 80 Menschen infolge einer Ebola-Infektion gestorben. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Zusätzlich stehen mehr als 240 weitere Verdachtsfälle unter Beobachtung. Der jüngste Ausbruch wurde bereits von der Weltgesundheitsorganisation sowie der Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union offiziell bestätigt.


Besonders betroffene Regionen


Im Fokus des Ausbruchs stehen mehrere Gebiete im Nordosten des Landes. Vor allem die Provinz Ituri ist betroffen, darunter die Gesundheitsbezirke Mongwalu und Rwampara. Auch aus der Provinzhauptstadt Bunia wurden Infektionen gemeldet.


Warum sich das Virus so schnell verbreitet


Fachleute sehen mehrere Gründe für die rasche Ausbreitung der Krankheit. Eine entscheidende Rolle spiele die starke Mobilität der Bevölkerung – auch grenzüberschreitend. Hinzu kommen die instabile Sicherheitslage vor Ort, die hohe Bevölkerungsdichte in den betroffenen Gebieten sowie Schwierigkeiten bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen. Darüber hinaus erschweren Defizite im Gesundheitssystem die Eindämmung des Virus zusätzlich.


Bereits der 17. Ebola-Ausbruch


Seit der erstmaligen Entdeckung des Ebola-Virus im Jahr 1976 wurde in der DR Kongo bereits zum 17. Mal ein Ausbruch registriert. Benannt wurde das Virus nach dem Fluss Ebola, der sich in der Nähe der damaligen ersten bekannten Fälle befindet. Erst im Dezember 2025 war der vorherige Ausbruch offiziell beendet worden.

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