Ermittlungen nach Schüssen: Polizei nennt neue Details zum möglichen Motiv
Nach den tödlichen Schüssen in einer sozialen Einrichtung in Stade gehen die Ermittlungsbehörden derzeit von einem familiären Motiv aus. Wie die Polizei am Montagabend bekannt gab, soll der festgenommene Tatverdächtige in einen Sorgerechtsstreit verwickelt gewesen sein. Sowohl sein Kind als auch dessen Mutter lebten in der betroffenen Einrichtung. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Opfer waren Mitarbeitende der Einrichtung
Nach aktuellem Ermittlungsstand kamen bei dem Angriff am Mittag insgesamt sechs Beschäftigte der Einrichtung ums Leben. Bei den Getöteten handelt es sich um vier Frauen und zwei Männer. Die Einrichtung betreut junge Mütter mit ihren Kindern und bietet sowohl vollstationäre als auch teilstationäre Wohnangebote an.
Tatverdächtiger nach Fluchtversuch festgenommen
Als mutmaßlicher Täter gilt ein 45-jähriger deutscher Staatsangehöriger mit türkischen Wurzeln aus der Region Hannover. Nach der Tat versuchte er nach Angaben der Polizei gemeinsam mit einer Frau in einem Auto zu fliehen. Einsatzkräfte konnten das Fahrzeug jedoch stoppen und den Mann festnehmen.
Herkunft der Waffe weiterhin ungeklärt
Bislang ist noch nicht bekannt, auf welchem Weg der Tatverdächtige an die mutmaßliche Tatwaffe gelangte. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Ablauf der Tat dauern weiterhin an.

