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EU-Strategie gegen Armut: So soll soziale Ungleichheit bis 2050 bekämpft werden

  • vor 17 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Die Europäische Union verfolgt ein ehrgeiziges Vorhaben: Bis zum Jahr 2050 soll soziale Armut innerhalb der EU deutlich reduziert beziehungsweise vollständig überwunden werden. Dafür hat die EU-Kommission nun ein umfassendes Maßnahmenpaket präsentiert. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Mehr Unterstützung für Wohnen und Familien


Ein zentraler Bestandteil der Vorschläge betrifft den Wohnungsmarkt. Die Mitgliedstaaten werden dazu aufgefordert, stärker in günstigen und sozialen Wohnraum zu investieren. Zusätzlich sollen Warn- und Beratungsangebote ausgebaut werden, um Menschen frühzeitig vor Wohnungsverlust zu schützen.


Auch Kinder und Familien stehen im Fokus der Pläne. Geplant sind bessere Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten, darunter unter anderem kostenfreie Mahlzeiten an Schulen.


Bessere Teilhabe für Menschen mit Behinderung


Darüber hinaus möchte die EU die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung stärken. Hindernisse im Alltag sollen abgebaut werden – beispielsweise durch barriereärmeres Reisen innerhalb Europas.


Verantwortung liegt vor allem bei den Staaten


Die vorgestellte Strategie enthält jedoch überwiegend Empfehlungen. Der Grund: Die Zuständigkeit für Sozialpolitik liegt größtenteils bei den einzelnen Mitgliedsländern und nicht direkt bei der Europäischen Union.


Weitere Beratungen folgen


Im nächsten Schritt werden die Staaten der EU über die vorgeschlagenen Maßnahmen diskutieren. Nach Angaben der Europäischen Union gilt derzeit etwa jeder fünfte Mensch innerhalb der EU als armutsgefährdet. Bei Kindern betrifft dies sogar rund ein Viertel.

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