News am Morgen vom 08. Mai 2026
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 08. Mai 2026.
Hantavirus
WHO sieht weiterhin Möglichkeit weiterer bestätigter Infektionen
Nach den Erkrankungen im Zusammenhang mit einer Kreuzfahrt hat die Weltgesundheitsorganisation inzwischen fünf der ursprünglich acht gemeldeten Verdachtsfälle eindeutig dem Hantavirus zugeordnet. Drei weitere Personen gelten weiterhin als mögliche Infizierte. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus erklärte, dass wegen der Inkubationszeit von bis zu sechs Wochen zusätzliche bestätigte Fälle nicht ausgeschlossen werden könnten. Trotz der ernsten Lage bewertet die WHO die Gefährdung für die allgemeine Bevölkerung derzeit als niedrig.
Steuerschätzung 2030
Öffentliche Haushalte verlieren Milliarden an Einnahmen
Die neuesten Berechnungen des Arbeitskreises Steuerschätzung zeichnen für Bund, Länder und Kommunen ein deutlich schlechteres Finanzbild als noch im Herbst 2025 angenommen. Für den Zeitraum von 2026 bis 2030 werden Mindereinnahmen von insgesamt 87,5 Milliarden Euro erwartet. Besonders stark betroffen ist der Bund, dem allein 52,3 Milliarden Euro fehlen könnten. Zusätzlich wird für 2027 ein weiterer Fehlbetrag von 10,1 Milliarden Euro prognostiziert. Bereits im laufenden Jahr fallen die erwarteten Einnahmen des Bundes um 9,9 Milliarden Euro niedriger aus.
Urteil nach Autorennen
Gericht verhängt lebenslange Strafe wegen Todesfahrt
Im Prozess um ein tödliches Autorennen in Remscheid hat das Landgericht Wuppertal den Angeklagten wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Der 25-Jährige war mit einem Sportwagen unterwegs und hatte zwei Frauen erfasst, wobei eine von ihnen ums Leben kam. Nach Überzeugung des Gerichts nahm der Fahrer mögliche Todesopfer bewusst in Kauf, als er stark beschleunigte, um Eindruck zu machen. Dabei verlor der Wagen beim Anfahren die Kontrolle und geriet auf den Gehweg. Mit dem Urteil folgte das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft.
Wetter
Ihr Wetter heute
Zum Start ins Wochenende zeigt sich das Wetter regional unterschiedlich. Während es in der zentralen und östlichen Mitte Deutschlands häufig stark bewölkt bleibt und nur vereinzelt Schauer auftreten, dominiert in anderen Landesteilen freundliches bis wechselhaftes Wetter. Vor allem im west- und süddeutschen Bergland können sich im Tagesverlauf einzelne Schauer entwickeln. Im Schwarzwald sowie an den Alpen sind zudem vereinzelte Gewitter möglich. Die Temperaturen erreichen 15 bis 22 Grad, an den Küsten bleibt es bei auflandigem Wind mit rund 13 Grad spürbar frischer. Der Wind weht überwiegend schwach aus östlichen Richtungen.
In der Nacht zum Samstag lockert die Bewölkung vielerorts auf. Neben trockenen Abschnitten kann sich regional Nebel bilden. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen 9 und 2 Grad. Im Norden und Nordosten besteht örtlich Gefahr von Bodenfrost.
Ihr Wetter am Wochenende
Der Samstag präsentiert sich überwiegend freundlich. Im Norden ziehen zeitweise Wolkenfelder durch, während es im süddeutschen Bergland am Nachmittag und Abend vereinzelt Schauer oder Gewitter geben kann. Abseits davon bleibt es trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 16 und 25 Grad, wobei es an den Küsten durch auflandigen Wind etwas kühler bleibt. Der Wind kommt meist schwach aus östlichen Richtungen.
Am Sonntag nimmt die Bewölkung besonders im Norden und Nordwesten zu, dort ist örtlich auch etwas Regen möglich. Im Osten und Südosten hält sich dagegen vielerorts freundliches Wetter. Von Südwesten her breiten sich im Tagesverlauf dichtere Wolken aus. Besonders im Südwesten sind am Nachmittag und Abend gebietsweise Schauer sowie teils kräftige Gewitter zu erwarten. Die Temperaturen steigen auf 15 bis 27 Grad. Dazu weht schwacher bis mäßiger Wind aus nördlichen bis östlichen Richtungen, im Südwesten später aus Südwest.

