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Flughafenangriff in Sanaa: WHO-Chef entgeht knapp israelischem Beschuss

  • 27. Dez. 2024
  • 1 Min. Lesezeit

Am Donnerstag berichtete Tedros Adhanom Ghebreyesus, der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), von einem Angriff in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa, während er an Bord eines Flugzeugs gehen wollte. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Sanaa wird von den Huthi-Rebellen kontrolliert, und der Vorfall ereignete sich unmittelbar am Flughafen. Ein Besatzungsmitglied des Flugzeugs wurde dabei verletzt. Tedros erklärte auf der Plattform X: "Der Flugsicherungstower, die Abfluglounge - nur wenige Meter von unserem Standort -, und die Rollbahn wurden beschädigt." Er und seine WHO-Kollegen seien unverletzt und in Sicherheit. Allerdings könne er vorerst nicht abreisen, da der Flughafen repariert werden müsse.


Israelische Angriffe auf Huthi-Infrastruktur


Das israelische Militär erklärte, Infrastruktur der proiranischen Huthi-Miliz im Jemen, darunter den internationalen Flughafen in Sanaa, angegriffen zu haben. Diese Angriffe stehen im Zusammenhang mit den wiederholten Raketenangriffen der Huthi-Miliz auf Israel seit dem Beginn des Gaza-Kriegs am 7. Oktober 2023.


Die Rolle der Huthi-Miliz im Konflikt


Die Huthi-Rebellen, die weite Teile des Jemen kontrollieren, sind Teil der sogenannten "Achse des Widerstands", die vom Iran angeführt wird und sich gegen Israel richtet. Zu dieser Achse gehören auch die Hamas im Gazastreifen und die Hisbollah im Libanon. Nach eigenen Angaben agieren die Huthis "aus Solidarität" mit den Palästinensern im Gazastreifen. Ihre Aktionen umfassen Raketenangriffe auf Israel sowie Angriffe auf Schiffe im Roten Meer und Golf von Aden.

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