Gut durch die goldene Jahreszeit: Kleine Auszeiten für Körper und Seele
Wenn die Tage kürzer werden und der Alltag gefühlt immer voller wird, bleibt die eigene Erholung schnell auf der Strecke. Termine, Familie, Beruf und die ersten Infekte der Saison sorgen oft dafür, dass wir ständig unter Strom stehen. Umso wichtiger ist es, bewusst gegenzusteuern. Mehr dazu im LSJonline-Mittagsmagazin.
Mit ein paar einfachen Gewohnheiten lässt sich der Herbst deutlich entspannter genießen.
1. Unterstützung annehmen und Freiräume schaffen
Niemand muss alles allein erledigen. Gerade in stressigen Phasen kann es enorm helfen, Aufgaben abzugeben und andere um Unterstützung zu bitten. Vielleicht übernimmt jemand einen Einkauf, hilft bei der Betreuung der Kinder oder nimmt dir eine andere Aufgabe ab.
Die dadurch gewonnene Zeit muss nicht produktiv genutzt werden. Manchmal ist es genau das Richtige, einfach nichts zu tun, die Beine hochzulegen und für einen Moment zur Ruhe zu kommen.
2. Erholung beginnt mit ausreichend Schlaf
Schlaf wird häufig unterschätzt und im hektischen Alltag schnell gekürzt. Dabei braucht der Körper regelmäßige Erholungsphasen, um neue Energie zu sammeln.
Wer die Möglichkeit hat, kann sich bewusst ein oder zwei längere Nächte pro Woche gönnen. Und wenn Ausschlafen nicht realistisch ist, können auch kleine Ruheinseln helfen – etwa ein kurzer Mittagsschlaf, ein entspanntes Bad oder eine ungestörte Stunde mit einem guten Buch.
3. Frische Luft als Energiekick
Auch wenn das Wetter nicht immer einladend wirkt: Ein Aufenthalt im Freien kann unglaublich guttun. Tageslicht und Bewegung helfen dabei, den Kopf freizubekommen und dem Stimmungstief in der dunkleren Jahreszeit entgegenzuwirken.
Dafür ist kein intensives Sportprogramm nötig. Ein gemütlicher Spaziergang von etwa einer halben Stunde kann bereits eine willkommene Pause vom Alltag sein. Und wer möchte, verbindet den Weg gleich mit einem kleinen Stopp im Lieblingscafé.
4. Mit kleinen Veränderungen bewusster essen
Eine komplette Ernährungsumstellung ist nicht notwendig. Oft reichen schon einzelne bewusste Entscheidungen, um den Speiseplan abwechslungsreicher zu gestalten.
Wärmende Gerichte wie Suppen oder Eintöpfe, Hülsenfrüchte, Fisch sowie Getränke mit Ingwer und Zitrone passen besonders gut in die kühleren Monate. Auch bei den Lieblingsgerichten lassen sich hin und wieder kleine Alternativen finden, ohne dass der Genuss verloren geht.
5. Nähe und schöne Momente bewusst genießen
Zwischen all den Verpflichtungen sollte auch Platz für persönliche Nähe bleiben. Eine herzliche Umarmung, gemeinsames Kuscheln oder einfach ein freundlicher Moment miteinander können das Wohlbefinden spürbar steigern.
Es müssen keine großen Gesten sein. Oft sind es gerade die kleinen Augenblicke, in denen wir uns verbunden, entspannt und aufgehoben fühlen – und genau diese Momente machen den Alltag in der dunklen Jahreszeit ein Stück leichter.



