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Haare schnell fettig? Diese 9 Gewohnheiten können dahinterstecken

vor 11 Minuten
3 Min. Lesezeit

Gerade erst gewaschen und schon wirkt der Haaransatz wieder ölig? Wenn die Frisur bereits nach wenigen Stunden an Frische verliert, kann das ziemlich nerven. Doch nicht immer sind die Haare selbst das Problem.


Mehr dazu heute in TEENPULSE.


Häufig spielen die tägliche Pflegeroutine, ungeeignete Produkte oder bestimmte Angewohnheiten eine Rolle. Mit ein paar Veränderungen lässt sich der Haaransatz oft länger frisch halten.


1. Ständiges Anfassen lässt den Ansatz schneller strähnig wirken

Ob beim Nachdenken, während der Arbeit oder ganz nebenbei: Viele Menschen greifen sich unbewusst immer wieder in die Haare. Dabei gelangen Hautfett und Rückstände von den Fingern auf die Strähnen. Besonders am Ansatz kann das schnell zu einem ungepflegten Eindruck führen. Wer seine Haare möglichst selten berührt, kann diesem Effekt entgegenwirken.


2. Reichhaltige Pflege kann feines Haar beschweren

Nicht jedes Shampoo passt zu jedem Haartyp. Besonders intensive Pflegeformeln mit reichhaltigen Ölen oder filmbildenden Inhaltsstoffen können feines Haar beschweren. Dadurch verliert es an Volumen und sieht schneller fettig aus. Leichte Shampoos, die auf die Bedürfnisse einer öligen Kopfhaut abgestimmt sind, eignen sich häufig besser. Entscheidend ist dabei die gesamte Zusammensetzung und nicht allein, ob ein Produkt Silikone enthält.


3. Auch der Speiseplan kann eine Rolle spielen

Die Beschaffenheit von Haut und Haaren wird von verschiedenen inneren Faktoren beeinflusst. Neben hormonellen Veränderungen kann möglicherweise auch die Ernährung eine Rolle spielen. Ein hoher Konsum stark verarbeiteter Lebensmittel und schnell verfügbarer Kohlenhydrate wird beispielsweise im Zusammenhang mit bestimmten Hautproblemen untersucht. Ein eindeutiger direkter Zusammenhang mit fettigem Haar ist allerdings nicht belegt. Eine ausgewogene Ernährung unterstützt dennoch die allgemeine Hautgesundheit.


4. Eine natürliche Maske als zusätzliche Pflege

Wer seine Haarpflege gelegentlich ergänzen möchte, kann Heilerde ausprobieren. Sie besitzt die Fähigkeit, überschüssiges Fett aufzunehmen. Dafür werden etwa zwei bis drei Esslöffel Heilerde mit etwas Wasser vermischt, bis eine streichfähige Masse entsteht. Diese wird auf die Kopfhaut gegeben und nach kurzer Einwirkzeit gründlich ausgespült.


Auch verdünnter Apfelessig wird gelegentlich als Haarspülung verwendet. Allerdings ist seine Wirkung gegen fettige Haare wissenschaftlich nicht ausreichend nachgewiesen. Bei empfindlicher oder gereizter Kopfhaut ist Vorsicht geboten.


5. Zu viel Druck beim Einshampoonieren

Für saubere Haare braucht es keine kräftige Massage. Wer beim Waschen mit den Fingernägeln kratzt oder die Kopfhaut stark bearbeitet, riskiert unnötige Reizungen. Besser sind ruhige, kreisende Bewegungen mit den Fingerkuppen. So lassen sich Schmutz, Schweiß und überschüssiger Talg entfernen, ohne die Haut mechanisch zu stark zu beanspruchen.


6. Kleine Frischehelfer für zwischendurch

Manchmal fehlt einfach die Zeit für eine komplette Haarwäsche. In solchen Situationen kann Trockenshampoo eine praktische Lösung sein. Das Produkt nimmt einen Teil des überschüssigen Fetts auf und lässt den Ansatz optisch frischer erscheinen.


Alternativ kann eine sehr kleine Menge geeigneten Haarpuders helfen. Wichtig ist, Rückstände sorgfältig auszubürsten. Eine regelmäßige Reinigung mit Wasser und Shampoo ersetzen diese Produkte jedoch nicht.


7. Die Wassertemperatur wird unterschätzt

Eine ausgiebige Dusche mit sehr warmem Wasser mag entspannend sein, für empfindliche Kopfhaut ist sie jedoch nicht unbedingt ideal. Hohe Temperaturen können die Haut austrocknen und Irritationen begünstigen. Lauwarmes Wasser ist deshalb meist die angenehmere Wahl. Dass heißes Wasser automatisch eine stärkere Talgproduktion auslöst, ist allerdings nicht eindeutig belegt.


8. Shampoo gehört vor allem dorthin, wo es gebraucht wird

Während die Kopfhaut häufig viel Fett produziert, benötigen die Haarspitzen eher Feuchtigkeit und Schutz. Deshalb ist es meist unnötig, das Shampoo intensiv in sämtliche Haarlängen einzuarbeiten.


Konzentriere dich bei der Reinigung hauptsächlich auf den Ansatz. Beim Ausspülen verteilt sich der Schaum ohnehin über die restlichen Haare. Eine passende Spülung kann anschließend gezielt in die Längen und Spitzen gegeben werden.


9. Der Waschrhythmus passt nicht zu deinem Haartyp

Jeden Morgen Haare waschen oder lieber mehrere Tage warten? Eine allgemeingültige Regel gibt es nicht. Wie häufig eine Haarwäsche sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Talgproduktion, der Haarstruktur und den verwendeten Stylingprodukten ab.


Bei stark fettender Kopfhaut kann sogar tägliches Waschen mit einem milden Shampoo sinnvoll sein. Andere kommen problemlos mit zwei oder drei Tagen Abstand zurecht. Entscheidend ist, dass sich die Kopfhaut wohlfühlt und die Haare ausreichend gereinigt werden. Häufiges Waschen führt nicht zwangsläufig dazu, dass die Talgdrüsen mehr Fett produzieren.

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