Haustiere im Bett: In Deutschland schläft fast jedes dritte Tier bei seinen Besitzer*innen
- Redaktion Mittagsmagazin

- 13. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Für viele Menschen in Deutschland gehört das Haustier nachts ganz selbstverständlich dazu: Rund 29 Prozent der Halter*innen lassen Hund oder Katze mit ins Bett. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov, die im Auftrag des Onlinehändlers Galaxus durchgeführt wurde. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit an der Spitze – andere Länder wie Italien, Frankreich, Österreich und die Schweiz kommen auf geringere Anteile.
Eigenes Körbchen bleibt die Regel
Trotzdem schläft die Mehrheit der Haustiere weiterhin nicht im menschlichen Bett. Mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) gab an, dass ihr Tier nachts einen eigenen Schlafplatz nutzt, etwa ein Körbchen oder eine Decke.
Einschätzung von Expert*innen
Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes ist das gemeinsame Schlafen von Mensch und Tier meist unbedenklich. Eine Sprecherin erklärte gegenüber der dpa: „Es ist weder besonders schädlich noch besonders vorteilhaft für das Tier, im Bett zu schlafen – es bleibt eine individuelle Wahl“.
Vor allem bei Hunden und Katzen spreche grundsätzlich nichts dagegen, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt seien. Dazu zählen laut der Sprecherin vor allem hygienische Maßnahmen wie regelmäßiges Entwurmen sowie ein zuverlässiger Schutz vor Flöhen und Zecken.
Klare Grenze bei Kleintieren
Deutlich anders fällt die Empfehlung bei kleineren Haustieren aus. Kaninchen oder Meerschweinchen hätten im Bett nichts verloren. Sie gehörten „unter keinen Umständen“ dorthin, da ein hohes Risiko bestehe, sie im Schlaf zu verletzen oder zu erdrücken.

