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Hohe Belastung trotz sinkender Energiepreise: Viele Haushalte kämpfen mit Gas- und Stromrechnungen

  • 17. Sept. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Obwohl die Energiepreise zuletzt etwas nachgegeben haben, spüren viele Haushalte weiterhin deutliche finanzielle Belastungen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Besonders dann, wenn zusätzlich ungeplante Kosten auftreten, geraten Familien und Alleinstehende schnell an ihre Grenzen.


Millionen Menschen im Zahlungsverzug


Im Jahr 2024 gaben rund 4,2 Millionen Menschen in Deutschland an, mit Zahlungen an Energieversorger im Rückstand zu sein. Laut dem Statistischen Bundesamt entsprach das etwa fünf Prozent der Bevölkerung. Damit lag der Wert zwar etwas niedriger als im Vorjahr (5,4 Prozent), bleibt jedoch weiterhin hoch. Auffällig ist: Mieterinnen und Mieter geraten deutlich häufiger in Verzug als Eigentümerhaushalte.


Unerwartete Ausgaben als zusätzliche Hürde


Nicht nur Strom- und Gasrechnungen bringen Menschen in Bedrängnis. Auch größere Ausgaben – etwa für Reparaturen oder dringende Anschaffungen ab 1.250 Euro – stellen viele Haushalte vor Probleme. Im Jahr 2023 gaben noch 35 Prozent an, keine ausreichenden finanziellen Reserven für solche Fälle zu haben. 2024 ist dieser Anteil leicht gesunken.


Besonders schwierig für Bürgergeld-Empfänger:innen


Am härtesten trifft es nach Angaben des Vergleichsportals Verivox Menschen, die Bürgergeld beziehen. Bei Alleinstehenden entsteht im Durchschnitt eine jährliche Lücke von 56 Euro. Zwar übernehmen Jobcenter Miete und Heizkosten bis zu einer gewissen Höhe, die Stromkosten müssen jedoch aus dem Regelsatz bezahlt werden. Für Alleinstehende beträgt dieser aktuell 563 Euro monatlich. Kinder erhalten je nach Alter zwischen 357 und 471 Euro.

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