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"Ich denke darüber nach": Ex-Vizepräsidentin Harris erwägt erneute Kandidatur fürs Weiße Haus

  • vor 23 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Die frühere US-Vizepräsidentin Kamala Harris erwägt offenbar, erneut für das höchste Amt im Staat anzutreten. Auf Nachfrage des Bürgerrechtlers Al Sharpton bei der Jahresveranstaltung des von ihm ins Leben gerufenen National Action Network in New York City erklärte sie: „Das könnte sein. Ich denke darüber nach“. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Vom Rückzug zur neuen Aufmerksamkeit


Nach der Niederlage bei der Präsidentschaftswahl 2024 gegen Donald Trump war es längere Zeit ruhig um die Demokratin geworden. Erst mit der Veröffentlichung ihres Buches „107 Tage“, in dem sie ihre intensive, aber kurze Kandidatur reflektiert, rückte sie wieder stärker in den Fokus. Eine anschließende Lesereise quer durch die Vereinigten Staaten sorgte zusätzlich für öffentliche Präsenz.


Bei ihrem jüngsten Auftritt wurde sie schließlich direkt auf eine mögliche erneute Kandidatur angesprochen. Die Reaktion im Saal fiel eindeutig aus: Für ihre Antwort – „Ja, das könnte sein. Ich denke darüber nach“ – erhielt die 61-Jährige stehenden Applaus. Zur Begründung fügte sie hinzu: „Ich habe vier Jahre im Weißen Haus gedient, nur einen Herzschlag vom Präsidentenamt der Vereinigten Staaten entfernt.“


Frühere Andeutungen und klare Signale


Bereits zuvor hatte Harris die Tür für eine Rückkehr offengelassen. In einem Interview mit der BBC äußerte sie im Oktober die Erwartung, dass in absehbarer Zeit erstmals eine Frau das Präsidentenamt übernehmen werde – und ließ durchblicken, dass sie sich selbst in dieser Rolle sehen könnte.


Ihre Worte vor dem überwiegend afroamerikanischen Publikum in New York gingen jedoch deutlich weiter und erinnerten streckenweise an eine programmatische Ansprache: „Ich habe unzählige Stunden in meinem Büro im Westflügel verbracht, nur wenige Schritte vom Oval Office entfernt. Und unzählige Stunden im Lagezentrum. Ich weiß, worum es bei diesem Job geht und was er erfordert.“


Konkurrenz innerhalb der Demokraten


Trotz dieser Signale wäre eine erneute Kandidatur keineswegs selbstverständlich. Innerhalb der Demokratischen Partei positionieren sich bereits weitere mögliche Bewerber. Auf derselben Veranstaltung traten unter anderem Pete Buttigiegsowie die Gouverneure Josh Shapiro und Andy Beshear auf und präsentierten sich dem Publikum.

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