Kommunikation: Warum Emojis beliebt sind, aber nicht immer eindeutig verstanden werden
- 19. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Ob in privaten Chats oder Gruppennachrichten – Emojis gehören für die meisten Menschen selbstverständlich zur digitalen Kommunikation. Insgesamt greifen 89 Prozent regelmäßig auf die kleinen Symbole zurück. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Besonders ausgeprägt ist ihre Nutzung bei jungen Menschen: In der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen verwendet mehr als ein Drittel Emojis sogar in jeder einzelnen Nachricht.
Diese Emojis kommen besonders gut an
Die Ergebnisse der Bitkom-Umfrage zeigen, welche Kategorien besonders beliebt sind. Am häufigsten werden lachende und fröhliche Emojis genannt (12 Prozent). Direkt dahinter folgen Herzen und andere Symbole für Liebe (11 Prozent). Gesten wie der Daumen nach oben oder klatschende Hände erreichen 8 Prozent.
Weitere Favoriten verteilen sich auf unterschiedliche Stimmungen: Neutralität und Nachdenklichkeit sowie Lächeln und Freundlichkeit werden jeweils von 6 Prozent bevorzugt. Emojis rund um Krankheit und Erschöpfung sowie Traurigkeit und Weinen kommen jeweils auf 4 Prozent. Alle übrigen Emoji-Kategorien wurden laut Bitkom lediglich mit Anteilen zwischen 1 und 3 Prozent genannt.
Nicht immer eindeutig
Trotz ihrer großen Beliebtheit sorgen Emojis immer wieder für Missverständnisse. Nach Angaben der Befragten sind ihre Bedeutungen häufig nicht eindeutig: 43 Prozent geben an, dass die Aussage eines Emojis nicht immer klar zu verstehen ist.
Unterschiedliche Meinungen im Berufsleben
Während Emojis im privaten Austausch längst etabliert sind, werden sie im beruflichen Umfeld kritischer gesehen. So vertreten 39 Prozent der Befragten die Ansicht, dass Emojis in der Arbeitskommunikation nichts verloren haben.

