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Laut Statistischem Bundesamt: Warum immer mehr 20- bis 24-Jährige keinen Job oder Ausbildung haben

18. Aug.
1 Min. Lesezeit

Für einen wachsenden Teil der jungen Erwachsenen in Deutschland beginnt das Leben nach der Schule nicht direkt mit einer Ausbildung oder einem Arbeitsplatz. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes befanden sich 2025 rund 10 Prozent der 20- bis 24-Jährigen weder in Beschäftigung noch in einer Ausbildung. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Damit setzt sich ein Aufwärtstrend fort: Noch 2022 lag der Anteil bei 8,8 Prozent, 2024 waren es bereits 9,5 Prozent.


Deutschland liegt unter EU-Durchschnitt


Trotz der Entwicklung gehört Deutschland im europäischen Vergleich weiterhin zu den Ländern mit einem vergleichsweise niedrigen Anteil. In den 27 EU-Mitgliedstaaten waren 2025 durchschnittlich 12,9 Prozent der 20- bis 24-Jährigen weder berufstätig noch in Ausbildung.


Unterschiede zwischen Frauen und Männern


Auch zwischen den Geschlechtern zeigen sich Unterschiede. Bei den Frauen im Alter von 20 bis 24 Jahren lag der Anteil 2025 bei 10,5 Prozent. Bei den Männern waren es 9,6 Prozent. Darüber hinaus spielt der Wohnort eine Rolle: In Städten waren 10,6 Prozent der jungen Erwachsenen ohne Beschäftigung oder Ausbildung. In ländlichen Regionen lag der Wert mit 7,9 Prozent deutlich niedriger.


Nicht alle sind auf Jobsuche


Der nationale Bildungsbericht 2026 zeigt, dass hinter der Situation unterschiedliche Lebenslagen stehen. Nicht jede Person ohne Ausbildung oder Beschäftigung sucht aktiv nach einem Arbeitsplatz.

  • 25 Prozent der Betroffenen sind auf der Suche nach einer Arbeit.

  • 66 Prozent stehen dem Arbeitsmarkt derzeit nicht zur Verfügung. Gründe können beispielsweise Betreuungspflichten oder gesundheitliche Einschränkungen sein.

  • 10 Prozent befinden sich in einer Übergangsphase, etwa zwischen Schule und Ausbildung, Studium oder einem neuen Arbeitsverhältnis.

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