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Mehr Schutz für 40 Tierarten: Neue Maßnahmen für wandernde Tierarten

  • vor 1 Tag
  • 1 Min. Lesezeit

Auf der 15. UN-Konferenz zum Schutz wandernder Wildtiere beschlossen über 100 Vertragsstaaten, den Schutzstatus zahlreicher Tierarten auszuweiten. Mehr als 40 zusätzliche Arten wurden in die Anhänge I und II aufgenommen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Diese Listen verpflichten die Mitgliedsländer – abhängig vom Gefährdungsgrad – entweder zu strengen Schutzmaßnahmen oder zu einer intensiveren internationalen Zusammenarbeit. Insgesamt stehen damit inzwischen über 1.200 Arten unter dem Dach des Abkommens.


Beteiligung und globale Herausforderungen


Dem Übereinkommen gehören mehr als 130 Staaten sowie die Europäische Union an, darunter viele Länder aus Afrika und Lateinamerika. Bedeutende Staaten wie die USA, China und Russland sind jedoch keine Vertragsparteien. Die diesjährige Konferenz wurde stark von aktuellen UN-Erkenntnissen geprägt, die eine zunehmende Bedrohung wandernder Tierarten belegen. Laut diesen Daten schrumpfen die Populationen von nahezu der Hälfte der geschützten Arten, während etwa ein Viertel unmittelbar vom Aussterben bedroht ist. Besonders besorgniserregend zeigt sich die Situation in marinen Lebensräumen.


Zusätzliche Schutzmaßnahmen und Initiativen


Neben den erweiterten Schutzlisten wurden auch regionale Programme ins Leben gerufen, unter anderem für den Amazonasraum. Gleichzeitig richteten sich neue Initiativen gezielt gegen zentrale Gefahren wie Übernutzung natürlicher Ressourcen, den Verlust von Lebensräumen, illegale Jagd sowie unbeabsichtigten Beifang. Auch Umweltprobleme wie Plastikverschmutzung und zunehmender Lärm unter Wasser stehen verstärkt im Fokus internationaler Maßnahmen.

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