Nahost-Konflikt: Iran setzt Angriffe aus und Israel bestätigt Feuerpause
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Nach den ersten militärischen Auseinandersetzungen seit Inkrafttreten der Waffenruhe vor etwa zwei Monaten hat die iranische Führung erklärt, ihre Angriffe auf Israel vorerst auszusetzen. Gleichzeitig machte das militärische Hauptquartier Chatam al-Anbjia deutlich, dass eine Fortsetzung der Kämpfe – insbesondere durch israelische Operationen im Südlibanon – Konsequenzen haben werde. In diesem Zusammenhang wurde mit „härtere und vernichtendere Maßnahmen als bisher“ gedroht. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Bedeutung von Diplomatie und Verteidigung
Auch Irans Präsident Massud Peseschkian äußerte sich zur aktuellen Lage und unterstrich die Bereitschaft seines Landes, den diplomatischen Weg weiterzuverfolgen. In einem Beitrag auf X schrieb er: „Die Verteidigung und die Diplomatie sind die zwei Pfeiler der nationalen Stärke“. Zugleich stellte er klar: „Wir haben weder das Schlachtfeld noch den Verhandlungstisch verlassen.“
Netanjahu bestätigt Feuerpause
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bestätigte unterdessen das Bestehen einer Feuerpause nach der jüngsten Eskalation zwischen beiden Staaten. In einer Videobotschaft erklärte er, dass Iran nach den israelischen Militärschlägen sein Feuer eingestellt habe.
Warnung vor neuen Angriffen
Für den Fall erneuter Angriffe aus Iran stellte Netanjahu eine entschlossene Reaktion Israels in Aussicht und kündigte eine „mächtige“ Antwort an. Darüber hinaus erklärte er, sowohl Iran als auch die libanesische Hisbollah-Miliz seien erheblich geschwächt worden. Dennoch sei die Auseinandersetzung mit diesen Akteuren aus israelischer Sicht noch nicht abgeschlossen.


