Nahostkonflikt: Iran und USA geraten erneut aneinander
- vor 13 Stunden
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Nach Angaben der US-Streitkräfte kam es in der Nacht zu mehreren sicherheitsrelevanten Vorfällen in der Golfregion. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando der USA (CENTCOM) erklärte über die Plattform X, dass verschiedene aus dem Iran gestartete ballistische Raketen sowie Drohnen erfolgreich abgefangen worden seien. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
US-Militär meldet Gegenmaßnahmen
Im Zusammenhang mit den Angriffen habe das US-Militär außerdem sogenannte „Selbstverteidigungsschläge“ gegen eine militärische Einrichtung auf der iranischen Insel Qeschm durchgeführt. Die Insel liegt strategisch bedeutsam an der Straße von Hormus.
Zuvor hatten sowohl Kuwait als auch Bahrain über Raketen- und Drohnenangriffe berichtet. Beide Staaten gelten als wichtige Partner der Vereinigten Staaten und beherbergen bedeutende amerikanische Militärstandorte.
Möglicher Auslöser der Eskalation
Als Hintergrund der jüngsten Entwicklungen wird ein Vorfall im Umfeld der iranischen Insel Kharg genannt, die eine zentrale Rolle für die Ölausfuhren des Landes spielt. Nach Darstellung der USA wurde dort ein leerer Öltanker gestoppt, der sich auf dem Weg zu einem iranischen Hafen befunden haben soll. Das Schiff sei durch einen Raketentreffer manövrierunfähig gemacht worden.
Teheran spricht von Vergeltung
Ein Sprecher des iranischen Militärs bestätigte auf X militärische Reaktionen der Revolutionsgarde. Die Eliteeinheit der Islamischen Republik habe damit auf die vorherigen Ereignisse reagiert.
Dabei verwies der Sprecher auf frühere Warnungen und erklärte „dass jede Aggression eine andere und entschiedenere Reaktion nach sich ziehen würde, und wir haben diese auch umgesetzt.“


