Neue AfD-Jugendorganisation: „Generation Deutschland“ startet mit strengerer Parteibindung
- 30. Nov. 2025
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Die AfD hat eine weitere Nachwuchsorganisation ins Leben gerufen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Auf einem Gründungstreffen in Gießen wurde nicht nur das organisatorische Grundgerüst verabschiedet, sondern auch ein neuer Name festgelegt: „Generation Deutschland“ soll die künftige Jugendvertretung heißen.
Mitgliedschaft und Regeln
Im Gegensatz zur früheren „Jungen Alternative“ (JA) setzt die neue Organisation auf eine klare Bindung an die Mutterpartei. Alle Mitglieder müssen der AfD angehören und unterliegen damit direkt deren Disziplinarordnung. Das Höchstalter wurde auf 35 Jahre festgelegt.
Vorsitz ohne Konkurrenz
Beim Gründungskongress wurde der brandenburgische Landtagsabgeordnete Jean-Pascal Hohm zum Vorsitzenden gewählt – ohne Gegenkandidaten. Hohm, den der Brandenburger Verfassungsschutz als rechtsextremistisch einstuft, gab vor Ort zu verstehen, dass man eine enge Zusammenarbeit mit dem politischen Umfeld anstrebe.
Abgrenzung zur „Jungen Alternative“
Die neue Jugendorganisation ist deutlich stärker an die AfD angebunden als die inzwischen aufgelöste JA. Diese war zuvor als unabhängiger Verein organisiert und agierte weitgehend selbstständig. Die JA galt seit ihrer Einstufung als gesichert rechtsextremistisch als schwer belastet und wurde im Frühjahr offiziell aufgelöst.
Widerstand und Verzögerungen
Der Gründungstag selbst begann turbulent: Blockaden rund um die Veranstaltungsstätte sorgten dafür, dass der Kongress erst rund zwei Stunden später starten konnte. Zahlreiche Sitzplätze blieben zu Beginn unbesetzt. In Gießen formierten sich währenddessen vielfältige Proteste aus Politik und Zivilgesellschaft. Die Polizei meldete bis zum frühen Nachmittag zehn bis fünfzehn leicht verletzte Einsatzkräfte.

