Neue Daten zeigen: Nikotinkonsum unter Jugendlichen steigt wieder an
- 31. Mai
- 1 Min. Lesezeit
In den letzten Jahren ist erneut ein Anstieg bei jungen Menschen zu beobachten, die rauchen oder E-Zigaretten bzw. Vapes nutzen. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Besonders auffällig ist dabei die wachsende Verbreitung moderner Nikotinprodukte wie wiederverwendbare E-Zigaretten und Nikotin-Pouches. Grundlage dafür sind aktuelle Auswertungen der Drogenaffinitätsstudie 2025, die vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit veröffentlicht wurden.
Zahlen und Trends im Jugend- und jungen Erwachsenenalter
Die Daten zeigen für 2025, dass rund 9,6 Prozent der 12- bis 17-Jährigen rauchen – also etwa jede zehnte Person in dieser Altersgruppe. Zum Vergleich: Im Jahr 2021 lag dieser Wert noch bei 6,1 Prozent, was einen deutlichen Zuwachs markiert.
Im Gegensatz dazu entwickelt sich die Situation bei jungen Erwachsenen eher rückläufig. In der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen sank der Anteil der Rauchenden von 29,8 Prozent im Jahr 2021 auf 26,3 Prozent im Jahr 2025.
Einschätzung aus der Politik
Auch politische Akteure reagieren auf diese Entwicklung mit Besorgnis. Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) verweist dabei auf die gesundheitlichen Folgen des Tabakkonsums. In Deutschland sterben jährlich etwa 130.000 Menschen an den Folgen des Rauchens, was rund 360 Todesfällen pro Tag entspricht.

