Neuer Monat, neue Änderungen: Das ändert sich im November 2025
Das Jahr neigt sich dem Ende zu – doch bevor der Dezember beginnt, gibt es für Verbraucherinnen und Verbraucher noch einige wichtige Änderungen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Schnäppchenjagd am Black Friday
Am 28. November und den Tagen rundherum heißt es wieder: Rabatte, wohin man schaut. Ob Elektronik, Mode oder Haushaltswaren – der Black Friday sorgt im Handel wie im Internet für Preisstürze. Doch Vorsicht: Nicht jedes Angebot hält, was es verspricht. Vergleichen lohnt sich!
Öffentlich-rechtliche Sender nur noch in HD
Ab dem 18. November endet für viele alte Fernseher das Signal: Dann beendet auch das ZDF – nach der ARD – die Ausstrahlung in SD-Qualität via Satellit. Betroffen sind die Programme ZDF, ZDFinfo, ZDFneo, 3sat und KiKA. Die SD-Programme würden „kaum noch genutzt”, so das ZDF, und die Umstellung solle Kosten für die Programmverbreitung senken.
Auch Kabelanbieter wie Vodafone und Pyur beenden bis Jahresende ihre SD-Ausstrahlung. Wer weiterhin öffentlich-rechtlich sehen möchte, braucht ein HD-fähiges Gerät oder ein entsprechendes Zusatzmodul.
Kfz-Versicherung: Wechsel noch bis Ende November
Autobesitzerinnen und -besitzer sollten jetzt ihre Versicherung prüfen. Oft lässt sich durch einen Anbieterwechsel viel Geld sparen. Die Kündigungsfrist läuft bis zum 30. November – danach ist ein Wechsel nur noch bei einer Preiserhöhung über das Sonderkündigungsrecht möglich.
Spotify zieht Preise an
Musikfans müssen künftig tiefer in die Tasche greifen: Nachdem Spotify bereits im Sommer für Neukundinnen und Neukunden teurer geworden war, betrifft die Preiserhöhung nun auch bestehende Abonnentinnen und Abonnenten. Ab dem 1. November gelten folgende Tarife:
Premium Individual: 12,99 € (bisher 10,99 €)
Premium Student: 6,99 € (bisher 5,99 €)
Premium Duo: 17,99 € (bisher 14,99 €)
Premium Family: 21,99 € (bisher 17,99 €)
Wer der Änderung nicht per E-Mail zugestimmt hat, riskiert laut Anbieter die Kündigung. In diesem Fall wird das Konto automatisch auf die kostenlose Version mit Werbung umgestellt.
Strengere Regeln für „Buy Now – Pay Later“
Kurzzeitkredite und „Jetzt kaufen, später bezahlen“-Angebote werden künftig strenger reguliert. Bis 20. November muss Deutschland eine neue EU-Verbraucherkreditrichtlinie umsetzen. Sie schreibt vor, dass auch für Kredite unter 200 Euro eine Bonitätsprüfung erfolgen muss. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen außerdem klarer darüber informiert werden, welche Kosten tatsächlich entstehen.
Ziel ist es laut Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV), insbesondere Menschen mit geringem Einkommen vor Überschuldung zu schützen. Die Regelungen treten allerdings erst ab dem 20. November 2026 in Kraft.
Ryanair verabschiedet sich von Papier-Bordkarten
Wer dem Winter entfliehen und in wärmere Gefilde reisen will, sollte Folgendes wissen: Ab dem 12. November akzeptiert Ryanair keine ausgedruckten Bordkarten mehr. Künftig gilt ausschließlich der digitale Boardingpass, der über den Online-Check-in oder die App verfügbar ist. Ohne Smartphone oder Tablet geht also nichts mehr.
Mehr Netto durch Lohnsteuerfreibetrag
Wer regelmäßig hohe Ausgaben steuerlich geltend macht – etwa für Reisen, Kinderbetreuung oder Krankheitskosten –, kann sich mit einem Antrag auf Lohnsteuerermäßigung jeden Monat mehr Netto sichern. Statt auf die Steuererstattung im nächsten Jahr zu warten, reduziert das Finanzamt sofort die monatliche Steuerlast. Wichtig: Der Antrag für 2025 und 2026 muss bis spätestens 30. November eingereicht werden.

