Neues Jahr, neue Chancen: Fünf Tipps, wie Vorsätze wirklich glücklich und erfolgreich machen
- Redaktion Mittagsmagazin

- 29. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Neujahrsvorsätze sind kein Muss. Doch wer Lust hat, kann die folgenden Tipps des Psychologen Thomas Rutledge als Inspiration nutzen, um 2026 vielleicht wirklich etwas zu verändern.
Mehr dazu heute im #LOVETALK.
Laut ihm sind diese Ansätze mehr als bloße Vorsätze – sie können unsere Lebenszufriedenheit und unseren Erfolg spürbar steigern.
Vorsätze können Flügel verleihen – oder frustrieren
Neues Jahr, neue Ziele – das klingt oft motivierend. Doch Vorsätze bringen nicht automatisch positive Energie. Schnell entsteht Frust, wenn wir uns Dinge vornehmen, die gar nicht zu uns passen oder nur aus dem Trend heraus übernommen werden. Rutledge warnt: Wer die Vorsätze anderer blind übernimmt, erlebt meist noch vor Frühling Enttäuschungen. Deshalb lohnt es sich, genau zu überlegen, was für einen selbst wirklich Sinn macht.
1. Fokussiere dich auf das, was du beeinflussen kannst
In einer Welt voller Nachrichten, Meldungen und Social-Media-Updates ist es leicht, sich machtlos zu fühlen. Ein kurzer Blick auf das Handy kann schon negative Nachrichtenfluten auslösen. Doch anstatt sich von der Informationsflut überrollen zu lassen, empfiehlt Rutledge, bewusst auf den eigenen Einflussbereich zu achten: die eigenen Entscheidungen, Prioritäten, Werte und Einstellungen.
Wer diese Kontrolle bewusst nutzt, erlebt nicht nur mehr Zufriedenheit, sondern schöpft auch Energie für berufliche und soziale Erfolge. Es geht darum, die eigene Welt aktiv zu gestalten – auch wenn wir nicht alles verändern können.
2. Deine Werte als Kompass
Viele Vorstellungen davon, wie ein „gutes Leben“ aussehen soll, werden uns von klein auf vermittelt. Schule, Karriere, Ehe, Eigenheim – doch passen diese Vorstellungen wirklich zu uns? Rutledge rät, die eigenen Werte zu hinterfragen und eine persönliche Hierarchie zu erstellen.
So lassen sich Prioritäten erkennen, die tatsächlich Freude und Sinn stiften. Ob Abenteuer, Freiheit, Kreativität oder sozialer Einfluss – wer seine wahren Werte kennt, findet leichter den eigenen Lebensweg.
3. Bequemlichkeit clever nutzen
Unser Gehirn liebt den einfachen Weg. Disziplin allein reicht oft nicht aus, um Gewohnheiten langfristig zu ändern. Rutledge schlägt vor, die natürliche Tendenz zur Bequemlichkeit als Verbündeten zu nutzen:
Gemüse essen? Einfach Tiefkühlgemüse verwenden, das nur in die Pfanne muss.
Sprachen lernen? Fünf Minuten täglich über eine App, die Spaß macht.
So wird der Einstieg niedrigschwellig, und nach einiger Zeit wird die neue Gewohnheit zur Routine – ohne große Willenskraft.
4. Dein Umfeld bewusst gestalten
Wir werden stark von den Menschen um uns herum beeinflusst – bewusst oder unbewusst. Rutledge empfiehlt, positive Einflüsse zu verstärken und negative Einflüsse zu reduzieren. Das kann bedeuten:
Weniger Zeit mit Menschen verbringen, die Energie kosten.
Weniger Social-Media-Accounts folgen, die Druck erzeugen.
Schon kleine Veränderungen im sozialen Umfeld können das Wohlbefinden deutlich steigern.
5. Werde Experte für das, was dir wirklich wichtig ist
Oft investieren wir viel Zeit in berufliche Kompetenzen, die uns nicht glücklich machen. Rutledge schlägt vor, bewusst in die eigenen Lebensbereiche zu investieren, die Freude und Sinn stiften:
Geldmanagement, wenn finanzielle Sicherheit wichtig ist.
Ernährung und Bewegung, wenn Gesundheit Priorität hat.
Kreativität, Freundschaften oder Beziehungen, je nachdem, was Glück für dich bedeutet.
Indem wir unsere Energie auf das richten, was uns wirklich erfüllt, gewinnen wir Kontrolle und Zufriedenheit – ganz unabhängig vom Kalenderjahr.



