News am Morgen vom 15. Mai 2026
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Hier sind die Kurznachrichten von „LSJonline am Morgen“ am 15. Mai 2026.
KI-Kurs
Commerzbank setzt bei Stellenabbau vor allem auf externe Dienstleister
Im Abwehrkampf gegen die Übernahmeabsichten der italienischen Großbank UniCredit hat Commerzbank ihre Sparpläne weiter konkretisiert. Vorstandschefin Bettina Orlopp erklärte, dass insbesondere der Einsatz von Künstlicher Intelligenz einen erheblichen Beitrag zum geplanten Abbau von rund 3.000 Stellen leisten soll. Gleichzeitig wolle das Institut die eigenen Beschäftigten möglichst wenig belasten. "Wir gehen zum Beispiel an die Kapazitäten bei externen Call-Centern ran", sagte Orlopp. "Das Gleiche gilt für das IT-Umfeld, wo wir noch viele Externe einsetzen."
Kriegsnacht
Nach massivem Angriff steigt Zahl der Opfer in Kiew weiter an
Nach den schweren russischen Luftangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist die Zahl der Todesopfer nach aktuellen Angaben auf 21 gestiegen. Rettungskräfte suchen weiterhin nach 17 Vermissten unter den Trümmern eines zerstörten Wohnhauses. Zahlreiche Verletzte mussten medizinisch versorgt werden. In der Nacht zum Donnerstag hatte Russland die Millionenstadt sowie weitere Orte mit einer großen Zahl an Drohnen, Raketen und Marschflugkörpern attackiert. Beobachter sprechen von einer der heftigsten Angriffswellen seit Beginn des Krieges.
Netzöffnung
Iran plant Rückkehr zum freien Internet Anfang Juni
Nach mehr als 75 Tagen weitgehender Einschränkungen soll der Internetzugang im Iran laut Medienberichten Anfang Juni wieder freigegeben werden. Wie die Zeitung "Etemad" meldete, werde ein von Vizepräsident Mohammed-Reza Aref geleiteter Sonderstab in der kommenden Woche die notwendigen Maßnahmen vorbereiten. Seit dem 28. Februar war der Zugang zum weltweiten Internet nahezu vollständig blockiert. Nutzer konnten in dieser Zeit überwiegend nur staatlich freigegebene Webseiten erreichen.
Wetter
Ihr Wetter heute
Der heutige Tag zeigt sich vielerorts wechselhaft mit dichter Bewölkung, regionalen Schauern und vereinzelten Graupelgewittern. In den Alpen fällt oberhalb von etwa 1500 Metern zeitweise Schnee. Freundlicher bleibt es im Nordosten, wo längere sonnige Abschnitte erwartet werden. Die Temperaturen erreichen 9 Grad an der Oberen Donau und bis zu 17 Grad im Osten Deutschlands. Dazu weht schwacher bis mäßiger Westwind, an der Nordsee sind zeitweise starke bis stürmische Böen möglich.
In der Nacht zum Samstag ziehen die Schauer langsamer ab, örtlich bildet sich Nebel. In den Alpen sinkt die Schneefallgrenze auf etwa 1200 Meter. Die Temperaturen gehen auf 6 bis 0 Grad zurück, an den Küsten bleibt es milder. Vereinzelt ist Frost in Bodennähe möglich.
Ihr Wetter am Wochenende
Der Samstag bringt erneut wechselnde Bewölkung sowie örtliche Schauer und einzelne Graupelgewitter. Zwischen der Mitte Deutschlands und der Oder sind jedoch auch längere trockene und sonnige Phasen möglich. In Alpennähe fällt Regen, in höheren Lagen Schnee. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 12 und 17 Grad, im Bergland teils deutlich darunter. Vor allem im Norden frischt der Westwind zeitweise stürmisch auf.
Am Sonntag beruhigt sich das Wetter vielerorts. Neben heiteren und wolkigen Abschnitten bleibt es meist trocken, nur vereinzelt treten leichte Schauer auf. Im äußersten Südosten halten sich anfangs noch dichtere Wolkenfelder. Die Temperaturen steigen auf 12 bis 19 Grad bei schwachem bis mäßigem Südwestwind.

