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Nächte ohne Erholung: Immer mehr Menschen kämpfen mit Schlafproblemen

  • 4. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Schlafbeschwerden gehören für einen großen Teil der Bevölkerung in Deutschland zum Alltag. Aktuelle Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigen, dass mehr als ein Drittel der Erwachsenen regelmäßig Schwierigkeiten mit dem Schlaf hat. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Dabei treten insbesondere Probleme beim Durchschlafen auf: Rund 32 Prozent der Befragten gaben an, nachts häufig aufzuwachen oder nicht durchgehend schlafen zu können. Einschlafprobleme wurden von etwas mehr als 16 Prozent genannt. Insgesamt berichteten – unter Berücksichtigung von Mehrfachnennungen – über 35 Prozent der Teilnehmenden von Schlafstörungen.


Entwicklung im Zeitvergleich


Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Schlafqualität der Bevölkerung in den vergangenen Jahren verschlechtert hat. Ein Vergleich mit einer früheren Untersuchung aus den Jahren 2008 bis 2011 zeigt einen Anstieg der Betroffenen. Während damals etwas mehr als 30 Prozent der Erwachsenen über Schlafprobleme klagten, liegt der Anteil heute merklich höher.


Unterschiede zwischen Frauen und Männern


Die Auswertung macht außerdem deutlich, dass Frauen häufiger unter Schlafstörungen leiden als Männer. Fachleute führen dies unter anderem auf hormonelle Veränderungen zurück, die beispielsweise während einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren auftreten können. Darüber hinaus sind psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen bei Frauen häufiger verbreitet und stehen oft in engem Zusammenhang mit Schlafproblemen.


Grundlage der Untersuchung


Die veröffentlichten Ergebnisse basieren auf einer Erhebung aus dem Jahr 2024, an der mehr als 26.000 Personen teilnahmen, darunter über 14.000 Frauen und mehr als 12.000 Männer. Die Daten stammen aus der Panelstudie „Gesundheit in Deutschland“, mit der das Robert Koch-Institut regelmäßig die deutschsprachige Bevölkerung in Privathaushalten befragt. Ziel dieser Langzeituntersuchung ist es, gesundheitliche Entwicklungen und Veränderungen über einen längeren Zeitraum hinweg zu dokumentieren.

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