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Rückzug bei Kult-Eismarke: Gründer von Ben & Jerry’s erhebt schwere Vorwürfe gegen Unilever

17. Sept. 2025
1 Min. Lesezeit

Jerry Greenfield, einer der beiden Gründer der Kult-Eismarke Ben & Jerry’s, hat angekündigt, sich aus dem Unternehmen zurückzuziehen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


In seiner Erklärung kritisierte er den Mutterkonzern Unilever scharf – dieser habe politische Stellungnahmen des Eisproduzenten unterdrückt.


Kritik am Mutterkonzern


Seine Worte veröffentlichte Greenfields Geschäftspartner Ben Cohen über die Plattform X. Darin heißt es, dass Unilever das Unternehmen „zum Schweigen gebracht“ habe – und das gerade in einer Phase, in der die US-Regierung „Bürgerrechte, Wahlrechte, die Rechte von Einwanderern, Frauen und der LGBTQ-Gemeinschaft angreift“.


Ein Konflikt mit langer Vorgeschichte


Die Spannungen zwischen den Gründern und dem britisch-niederländischen Konzern ziehen sich bereits über Jahre. Besonders deutlich wurde das im Jahr 2021, als Ben & Jerry’s versuchte, den Verkauf seiner Produkte in israelischen Siedlungen im Westjordanland einzustellen – ein Schritt, den Unilever ablehnte und der zu heftigen Auseinandersetzungen führte.


Von Schulfreunden zur Weltmarke


Ben Cohen und Jerry Greenfield kannten sich bereits seit ihrer Schulzeit und gründeten 1978 die Marke Ben & Jerry’s. Zwei Jahrzehnte später, im Jahr 2000, ging das Unternehmen an Unilevers Tochter Magnum Ice Cream Company über.


Zukunft der Marke ungewiss


Unilever plant inzwischen, das Eisgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen auszugliedern. Cohen und Greenfield signalisierten zwar Interesse, ihre Marke zurückzukaufen, doch der Konzern stellte klar: Ein Verkauf sei nicht vorgesehen.

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