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Schaumwein im Wandel: Absatz und Pro-Kopf-Konsum in Deutschland deutlich rückläufig

Im Jahr 2024 wurden hierzulande rund 255 Millionen Liter Schaumwein verkauft. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Verglichen mit dem Stand von zehn Jahren zuvor bedeutet das einen Rückgang von knapp einem Fünftel. Diese Entwicklung geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor.


Weniger Gläser pro Kopf


Auch beim individuellen Konsum zeigt sich der Abwärtstrend deutlich. Personen ab 16 Jahren kamen im vergangenen Jahr durchschnittlich auf etwa 4,8 Flaschen Schaumwein (je 0,75 Liter) – das entspricht rund 36 Gläsern. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren lag der Pro-Kopf-Verbrauch noch spürbar höher, bei durchschnittlich 6,1 Flaschen bzw. 46 Gläsern pro Person.


Besteuert seit Kaisers Zeiten


In die Erhebung fließen ausschließlich alkoholhaltige Schaumweine ein. Der Grund: Nur diese unterliegen der sogenannten Schaumweinsteuer, die bereits im Kaiserreich eingeführt wurde. Ursprünglich sollte sie den Aufbau der kaiserlichen Kriegsflotte finanzieren. Heute spielt sie fiskalisch nur noch eine Nebenrolle: Mit Einnahmen von rund 352 Millionen Euro machte sie zuletzt lediglich 0,04 Prozent der gesamten Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen aus.

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