Selbstdarstellung im Netz: Warum junge Menschen sich online oft besser zeigen
- 17. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass besonders junge Nutzer ihr Auftreten im Internet bewusst gestalten. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Rund ein Viertel der 16- bis 29-Jährigen gibt an, sich online vorteilhafter darzustellen als im realen Leben. Für viele spielt dabei die Außenwirkung eine große Rolle: 53 Prozent legen Wert darauf, in sozialen Netzwerken einen möglichst positiven Eindruck zu hinterlassen.
Deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen
Im Vergleich dazu gehen ältere Nutzer deutlich zurückhaltender mit ihrer Selbstdarstellung um. Nur etwa 11 Prozent der über 30-Jährigen sagen, dass sie sich im Internet glücklicher präsentieren als offline.
Mehr Selbstbewusstsein – zumindest digital
Auch in anderen Bereichen zeigen sich Unterschiede zwischen den Generationen. Jüngere Menschen berichten häufiger, dass sie online selbstsicherer, spannender oder kontaktfreudiger wirken. Gleichzeitig sagt jedoch nur knapp ein Drittel (29 Prozent), dass ihr digitales Auftreten ihrem echten Verhalten entspricht.
Zwischen Inszenierung und Realität
Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder sagt, es sei normal, sich von der besten Seite zu zeigen. Wenn diese Inszenierung aber dauerhaft werde, könne das Stress auslösen und zu Enttäuschungen im echten Leben führen.

