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Skincare: Das braucht deine Haut wirklich

vor 2 Minuten
2 Min. Lesezeit

Glänzende Stellen, trockene Partien oder plötzlich gerötete Bereiche: Die Haut kann ziemlich deutlich zeigen, wenn ihre Pflege nicht zu ihr passt. Entscheidend ist deshalb nicht, möglichst viele Produkte zu verwenden, sondern die richtigen Inhaltsstoffe gezielt auszuwählen.


Mehr dazu heute in TEENPULSE.


Nicht jede Haut braucht dieselbe Pflege. Während die T-Zone bei Mischhaut häufig zu übermäßiger Fettproduktion neigt, können die Wangen gleichzeitig trocken wirken. Bei fettiger Haut steht dagegen die Kontrolle von überschüssigem Talg im Vordergrund. Empfindliche Haut wiederum benötigt vor allem eine möglichst reizfreie und beruhigende Pflege.


Mischhaut braucht einen Mittelweg


Bei Mischhaut treffen unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander: Die Stirn, Nase und das Kinn können schnell glänzen, während andere Gesichtspartien Feuchtigkeit vermissen.


Eine Kombination verschiedener Wirkstoffe kann hier sinnvoll sein. Hyaluronsäure versorgt die Haut mit Feuchtigkeit, während Salicylsäure besonders für talgreichere Bereiche interessant ist. Bei geröteten oder gereizten Partien kann Calendula, also Ringelblume, zusätzlich beruhigend wirken.


1. Niacinamid für ein ausgeglicheneres Hautbild

Ein weiterer interessanter Inhaltsstoff ist Niacinamid. Er kann dazu beitragen, die Talgproduktion zu regulieren und das Erscheinungsbild vergrößerter Poren zu verbessern. Als Serum lässt er sich unkompliziert in eine bestehende Pflegeroutine integrieren und eignet sich deshalb besonders gut für Haut, bei der Fettigkeit und Trockenheit gleichzeitig auftreten.


2. Wenn die T-Zone besonders schnell glänzt

Auch Haselnuss-Extrakt und Talkum können dabei helfen, überschüssigen Talg zu reduzieren und den Teint matter erscheinen zu lassen. Der Vorteil: Die Haut soll dabei nicht unnötig ihrer Feuchtigkeit beraubt werden. So lässt sich ein mattierter Look mit einer angemessenen Pflege verbinden.


Bei fettiger Haut nicht übertreiben


Ein häufiger Fehler ist, fettige Haut ständig zu reinigen. Wer mehrmals am Tag zum Waschgel greift, erreicht damit nicht unbedingt das gewünschte Ergebnis. Eine übermäßige Reinigung kann die Haut zusätzlich belasten und dazu führen, dass sie als Reaktion noch mehr Talg produziert. Für die tägliche Reinigung genügt meist eine milde Anwendung am Morgen und am Abend.


1. Wirkstoffe für die Abendroutine

Am Abend kann bei fettiger Haut eine gezieltere Pflege sinnvoll sein. Inhaltsstoffe wie Retinol, Glykolsäure oder Salicylsäure werden häufig eingesetzt, wenn es darum geht, das Hautbild zu verfeinern und die Talgproduktion langfristig zu beeinflussen.


Dabei gilt: Nicht alles auf einmal verwenden. Gerade stärkere Wirkstoffe sollten schrittweise in die Routine integriert werden.


Empfindliche Haut verlangt weniger Reize


Rötungen, Brennen oder ein unangenehmes Spannungsgefühl können Hinweise darauf sein, dass die Haut besonders empfindlich reagiert. In diesem Fall steht nicht die möglichst intensive Behandlung im Mittelpunkt, sondern die Beruhigung der Haut. Aloe Vera, Kamille, Jojobaöl und Calendula können dafür geeignete Bestandteile einer sanften Pflegeroutine sein.


1. Inhaltsstoffe bewusst auswählen

Bei sensibler Haut lohnt sich ein genauer Blick auf die Produktformulierung. Intensive Duftstoffe oder aggressive Säuren können problematisch sein, insbesondere wenn die Haut ohnehin schnell reagiert.


Eine reduzierte Routine mit wenigen, gut verträglichen Produkten ist daher häufig sinnvoller als ein Badezimmer voller verschiedener Wirkstoffe.


Neue Produkte langsam einführen


Eine gute Hautpflege entsteht nicht über Nacht. Statt mehrere neue Produkte gleichzeitig auszuprobieren, solltest du einzelne Wirkstoffe nacheinander in deine Routine aufnehmen.


So kannst du besser beobachten, wie deine Haut auf die jeweilige Formulierung reagiert. Gleichzeitig vermeidest du unnötige Reizungen, die entstehen können, wenn zu viele aktive Inhaltsstoffe gleichzeitig zum Einsatz kommen.


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