Studie zeigt: Mehrheit der Generation Z und Millennials unterstützt höhere Fleischpreise
- Redaktion Mittagsmagazin

- 5. Aug. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Vor allem junge Menschen in Deutschland sind bereit, für Fleischprodukte mehr zu bezahlen, wenn es der Umwelt zugutekommt. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Generation Z und Millennials vorne
Laut der Erhebung befürworten 57 Prozent der Befragten aus der Generation Z und 51 Prozent der Millennials höhere Preise für Fleisch wie Steak oder Wurst. Deutlich geringer fällt die Zustimmung unter den Baby-Boomern aus. Mit zunehmendem Alter sinkt die Bereitschaft, ökologische Folgekosten in den Fleischpreis einzurechnen, spürbar.
Diskrepanz zwischen Einstellung und Verhalten
Interessant ist ein weiterer Befund: Obwohl viele angeben, nachhaltige und ethische Ansätze wie teurere Fleischprodukte oder pflanzliche Alternativen zu unterstützen, setzen sie dies im Alltag nur eingeschränkt um. Bequemlichkeit, Preisempfindlichkeit, eingefahrene Gewohnheiten und ein begrenztes Angebot gelten laut IW als wesentliche Gründe.
Bio-Fleisch bleibt Nischenprodukt
Der Marktanteil von Bio-Fleisch lag 2022 bei lediglich 3,9 Prozent. Damit zeigt sich, dass nachhaltigere Fleischprodukte trotz positiver Einstellungen noch immer eine Randerscheinung auf dem deutschen Markt sind.
Grundlage der Untersuchung
Die Auswertung basiert auf den Antworten von 3.288 Personen ab 18 Jahren, die im Dezember 2024 im Rahmen der IW-Befragung teilnahmen.

