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Tafeln unter Druck: Steigende Lebenshaltungskosten treiben Nachfrage, besonders bei Kindern und Senioren

  • 23. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Nach Angaben von Tafel Deutschland greifen derzeit rund 1,5 Millionen Menschen auf die Angebote von mehr als 970 kostenfreien Lebensmittelausgaben zurück. Ein Fünftel der Nutzenden ist älter als 63 Jahre, während Kinder fast ein Drittel ausmachen. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Besonders diese Entwicklung bereitet Sorgen. „Vor allem die Anzahl der Kinder ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen, was uns Sorge bereitet“, sagte Andreas Steppuhn, Vorsitzender von Tafel Deutschland, der Deutschen Presse-Agentur.


Anhaltend schwierige Situation


Die Situation in den Tafeln bleibt weiterhin belastend. Steigende Mieten und hohe Preise für Lebensmittel führen dazu, dass vielen Menschen am Monatsende immer weniger Geld zur Verfügung steht. „Die gestiegenen Lebenshaltungskosten durch hohe Mieten und hohe Lebensmittelpreise sorgen dafür, dass das Geld für viele immer knapper wird.“ Zusätzlich stehen viele Ausgabestellen unter Druck, da „immer noch ein Drittel aller Tafeln haben Wartelisten oder Aufnahmestopps.“


Erwartungen an die Politik


Mit Blick auf das Jahr 2026 richtet die Hilfsorganisation klare Wünsche an die politische Ebene. Ziel sei es, soziale Fragen wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken. „Politik wieder die Menschen und das Miteinander in den Fokus rückt“, fordert Steppuhn. Zugleich betont er: „Wir brauchen lösungsorientierte sozialpolitische Maßnahmen, die sich wirklich um gesellschaftliche Gerechtigkeit bemühen“.

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