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Tupperware startet neu: Investor bringt französischen Zweig in fünf europäischen Ländern zurück

  • 3. Sept. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Der französische Ableger des insolventen US-Unternehmens Tupperware startet mit frischem Konzept in mehreren europäischen Märkten durch. Neben Frankreich und Deutschland werden auch Italien, Belgien und Polen wieder beliefert. Hinter diesem Schritt steht der Unternehmer Cédric Meston, der den Neustart leitet.


Abschluss des Insolvenzverfahrens


Das Sanierungsverfahren für Tupperware France ist inzwischen offiziell beendet. Das zuständige Gericht hat den vorgelegten Plan gebilligt. Damit können rund 20.000 Verkaufsberaterinnen und -berater in den beteiligten Ländern erneut ihre Tätigkeit aufnehmen. Bis zum Jahresende peilt das Unternehmen einen Umsatz von 100 Millionen Euro an.


Erweiterung des Sortiments


Im Zuge der Neuausrichtung wurde das Produktspektrum deutlich breiter gefasst. Neben klassischen Kunststoffdosen bietet das Unternehmen nun auch Behälter aus Glas, Edelstahl sowie recyceltem Kunststoff an. Meston hatte Tupperware France gemeinsam mit Partnern bereits im März übernommen und seitdem strukturell neu aufgestellt.


Ein traditionsreiches Unternehmen


Tupperware blickt auf eine lange Geschichte zurück: Gegründet 1946, erlangte die Marke weltweite Bekanntheit durch den Direktvertrieb. Besonders die legendären Tupper-Partys, auf denen Küchenutensilien vorgestellt und verkauft wurden, prägten den Erfolg. Doch im vergangenen Jahr musste die US-Muttergesellschaft aufgrund finanzieller Schwierigkeiten Insolvenz anmelden.

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