Unfallbilanz 2025: Weniger Tote als früher, aber weiterhin große Gefahren im Verkehr
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Im Jahr 2025 verloren in Deutschland insgesamt 2.832 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Statistisch betrachtet bedeutet dies, dass täglich etwa acht Personen an den Folgen eines Unfalls im Straßenverkehr starben. Darüber hinaus wurden im Durchschnitt 135 Menschen schwer verletzt, während 882 Personen pro Tag leichtere Verletzungen erlitten. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Entwicklung im Langzeitvergleich
Obwohl die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahr 2024 leicht angestiegen ist, zeigt sich über einen längeren Zeitraum eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit. Während Mitte der 1990er-Jahre noch rund 9.500 Menschen jährlich im Straßenverkehr ums Leben kamen, liegt diese Zahl heute erheblich niedriger.
Anzahl der Verkehrsunfälle
Die Polizei erfasste im Jahr 2025 insgesamt rund 2,52 Millionen Verkehrsunfälle. In etwa 297.000 Fällen wurden Menschen verletzt oder getötet. Der überwiegende Teil der Unfälle – rund 2,22 Millionen – führte ausschließlich zu Sachschäden.
Unterschiede zwischen innerorts und außerorts
Der größte Teil aller polizeilich registrierten Verkehrsunfälle ereignete sich innerhalb geschlossener Ortschaften. Mit einem Anteil von 74 % entfielen fast drei Viertel aller Unfälle auf den innerstädtischen Bereich. Dort wurden zugleich die meisten Verletzten registriert.
Anders stellt sich die Situation bei den tödlichen Verkehrsunfällen dar: Die höchste Zahl an Todesopfern war auch 2025 auf Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften zu verzeichnen. Ein wesentlicher Grund hierfür sind die dort üblichen höheren Fahrgeschwindigkeiten.
Häufige Unfallursachen und besonders gefährdete Gruppen
Als häufigste Ursache tödlicher Verkehrsunfälle gilt weiterhin eine zu hohe oder den Verkehrsverhältnissen nicht angepasste Geschwindigkeit. Mehr als die Hälfte aller Verkehrstoten (56 %) kommt auf Landstraßen ums Leben.
Innerhalb von Ortschaften zählen insbesondere Fußgänger und Radfahrende zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmenden. Auffällig ist zudem, dass die Zahl der tödlich verunglückten Kinder sowie älteren Menschen im Jahr 2025 zugenommen hat.

