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Untersuchung zeigt: Vier von zehn Personen schlafen unter der Woche zu wenig

  • vor 12 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Ein großer Teil der Bevölkerung schläft vergleichsweise wenig. Das zeigt eine Untersuchung des Robert-Koch-Instituts. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Eine verkürzte Schlafdauer kann dabei nicht nur gesundheitliche Risiken begünstigen, sondern auch Auswirkungen auf das gesellschaftliche und berufliche Leben haben. Dazu zählen unter anderem eine geringere Leistungsfähigkeit im Arbeitsalltag und Fehlzeiten aufgrund von Erkrankungen.


Grundlage der Untersuchung


Für die Auswertung wurden etwas mehr als 8.000 Erwachsene in Deutschland telefonisch befragt. Um mögliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen sichtbar zu machen, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in vier Kategorien eingeteilt: 18 bis 29 Jahre, 30 bis 44 Jahre, 45 bis 64 Jahre sowie 65 Jahre und älter. Dabei betrachteten die Forschenden die Schlafdauer an Werktagen und am Wochenende getrennt voneinander.


Wenig Schlaf unter der Woche


Während der Wochentage fällt auf, dass insbesondere Menschen zwischen 30 und 64 Jahren häufiger kurze Schlafzeiten angeben. Das betrifft sowohl Frauen als auch Männer. In den Altersgruppen der 18- bis 29-Jährigen sowie der über 65-Jährigen ist der Anteil dagegen niedriger.


Am Wochenende verändert sich das Bild


An den Wochenenden geht der Anteil der Menschen mit kurzer Schlafdauer bei den unter 65-Jährigen deutlich zurück. Im Vergleich zu den Wochentagen fällt dieser Wert nahezu auf die Hälfte. Besonders ausgeprägt ist der Unterschied bei den 18- bis 29-Jährigen. In dieser Altersgruppe ist der Anteil der Frauen und Männer mit kurzer Schlafdauer am Wochenende am geringsten. Anders stellt sich die Situation bei den über 65-Jährigen dar: Hier lässt sich zwischen Werktagen und Wochenenden kein nennenswerter Unterschied bei der Schlafdauer feststellen.

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