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Hunde verstehen uns besser: Was menschliche Gesichtsausdrücke in ihrem Gehirn auslösen

19. Aug.
1 Min. Lesezeit

Hunde scheinen menschliche Emotionen deutlich differenzierter wahrzunehmen, als bislang angenommen. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Ein Forschungsteam der Universität Wien untersuchte dafür die Gehirnaktivität von Hunden, während die Tiere Bilder menschlicher Gesichter mit unterschiedlichen Gefühlsausdrücken betrachteten. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal iScience veröffentlicht.


Dabei zeigte sich, dass die Hunde verschiedene negative Gesichtsausdrücke voneinander unterscheiden konnten. Nach Angaben des Forschungsteams handelt es sich um den ersten wissenschaftlichen Nachweis dieser Fähigkeit.


Was passiert bei glücklichen Gesichtern?


Zusätzlich richteten die Forschenden ihre Aufmerksamkeit auf positive Gesichtsausdrücke. Acht Hunde bekamen Aufnahmen fremder Menschen zu sehen, die entweder neutral oder glücklich blickten.


Bei den glücklichen Gesichtern reagierten unter anderem Bereiche des temporalen Kortex. Die Aktivität reichte außerdem bis zum Nucleus caudatus. Beide Hirnregionen werden mit komplexeren kognitiven Vorgängen beziehungsweise der Verarbeitung von Belohnungen in Verbindung gebracht.


Eine besondere Reaktion im Belohnungszentrum


Besonders aufschlussreich war für das Team die Aktivität im Nucleus caudatus. Die leitende Studienautorin Laura V. Cuaya erklärt: „Sie deutet darauf hin, dass glückliche menschliche Gesichter für Hunde eine emotionale Bedeutung haben könnten.“

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