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Studieren in der Heimat: Warum viele Erstis für die Hochschule nicht weit wegziehen

vor 21 Minuten
1 Min. Lesezeit

Für einen Großteil der Studienanfänger*innen liegt der Hochschulstart nicht weit vom bisherigen Wohnort entfernt. Rund 69 Prozent schreiben sich in dem Bundesland ein, in dem sie auch ihre Hochschulzugangsberechtigung erworben haben. Das geht aus Angaben des Statistischen Bundesamtes hervor. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Große Unterschiede zwischen den Ländern


Wie stark junge Menschen in ihrer Heimatregion bleiben, unterscheidet sich allerdings deutlich. Besonders hoch ist der Anteil in Nordrhein-Westfalen: 82 Prozent der Studienanfänger*innen bleiben dort für ihr Studium.


Ganz anders sieht es in Brandenburg aus. Dort beginnen lediglich 33 Prozent ihr Studium im eigenen Bundesland. Mit 32 Prozent zieht es fast genauso viele Brandenburger*innen ins angrenzende Berlin.


"Dabei gilt: Je vielfältiger das Studienangebot innerhalb des Bundeslandes, desto mehr junge Menschen bleiben zum Studium dort", erklärte das Statistische Bundesamt.


Nachbarschaft beeinflusst die Studienwahl


Nicht nur die Zahl und Vielfalt der Studienangebote spielt eine Rolle. Auch die Entfernung zum Studienort ist für viele junge Menschen entscheidend. Wer für das Studium die Landesgrenze überschreitet, entscheidet sich häufig für eine Hochschule in einem benachbarten Bundesland.


Das zeigt sich etwa im Norden Deutschlands: Von den Studienanfänger*innen, die im Wintersemester 2025/26 in Hamburg ihr Studium aufnahmen, stammten 17 Prozent aus Schleswig-Holstein und weitere 16 Prozent aus Niedersachsen.


Bremen zieht viele aus Niedersachsen an


Auch zwischen Bremen und Niedersachsen zeigt sich die Bedeutung regionaler Nähe. 35 Prozent der Studienanfänger*innen in Bremen hatten ihre Hochschulzugangsberechtigung in Niedersachsen erworben. Damit war ihr Anteil fast genauso groß wie der der Studienanfänger*innen aus Bremen selbst, die 38 Prozent ausmachten.

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