Wohnen bleibt Kostentreiber: Deutschland gibt weiterhin den größten Teil des Budgets für Miete und Lebenshaltung aus
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Der größte Teil der privaten Konsumausgaben entfällt in Deutschland nach wie vor auf das Wohnen. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) investierten Verbraucherinnen und Verbraucher im Jahr 2024 rund 23,3 Prozent ihres Haushaltsbudgets in Miete, Wohneigentum und damit verbundene Kosten. Obwohl dieser Anteil langfristig leicht sinkt, bleibt Wohnen der bedeutendste Ausgabenposten. Im europäischen Vergleich bewegt sich Deutschland damit auf dem Niveau des EU-Durchschnitts.
Geringere Ausgaben für Lebensmittel und Gastronomie
Für den Einkauf von Lebensmitteln geben Haushalte in Deutschland vergleichsweise wenig aus. Der Anteil lag 2024 bei 11,2 Prozent der gesamten Konsumausgaben und damit unter dem europäischen Durchschnitt von 13,2 Prozent. Innerhalb der EU zeigen sich deutliche Unterschiede: Während in Rumänien mehr als 23 Prozent des Budgets für Lebensmittel verwendet werden, beträgt der entsprechende Wert in Luxemburg lediglich 9,3 Prozent.
Auch Restaurant- und Cafébesuche spielen im Ausgabenprofil der Deutschen eine eher untergeordnete Rolle. Mit 6,3 Prozent liegt dieser Bereich deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 9,2 Prozent.
Spitzenreiter bei Freizeit und Erholung
Anders sieht es bei den Ausgaben für Freizeitaktivitäten aus. Deutschland nimmt innerhalb der Europäischen Union den Spitzenplatz ein, wenn es um Investitionen in Sport, Kultur und Erholung geht. Im Jahr 2024 entfielen 9,6 Prozent der Konsumausgaben auf diesen Bereich. Damit liegt Deutschland knapp vor Schweden und deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 7,5 Prozent. Den niedrigsten Anteil verzeichnet Rumänien mit 2,6 Prozent.

