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Zivilcourage in Sydney: Wie Ahmed al-Ahmed mit seinem Eingreifen Leben rettete

15. Dez. 2025
2 Min. Lesezeit

Der Mann, der bei dem Angriff in Sydney einen Täter außer Gefecht setzte, ist nach Angaben aus dem Familienumfeld Ahmed al-Ahmed. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Der 43-Jährige betreibt einen Obstladen, ist Vater von zwei Kindern – und wurde durch seinen Einsatz unvermittelt zur Symbolfigur von Zivilcourage.


Verletzungen nach dem Angriff


Wie der australische Sender ABC berichtet, wurde al-Ahmed bei dem Geschehen durch Schüsse an der Schulter verletzt. Verantwortlich dafür soll der zweite Angreifer gewesen sein, der von einer Brücke aus feuerte. Mehrere operative Eingriffe sind notwendig. Inzwischen ist sein Zustand nach Angaben von Angehörigen stabil.


Der Moment der Entwaffnung


Videos, die sich millionenfach in sozialen Netzwerken verbreiteten, dokumentieren die dramatische Szene: Al-Ahmed nähert sich einem der Angreifer unbemerkt von hinten, packt ihn und ringt ihm nach kurzer, intensiver Auseinandersetzung die Waffe ab. Kurzzeitig hält er sie auf den am Boden liegenden Mann gerichtet, entscheidet sich dann jedoch, ihn ziehen zu lassen. Der Täter entfernt sich humpelnd und blickt dabei mehrfach zurück.


Stimmen aus der Familie


„Mein Sohn ist ein Held“, sagt Vater Mohamed Fateh al-Ahmed auf Arabisch dem Sender ABC. Laut dem Bericht lebt sein Sohn seit 2006 in Australien, besitzt die australische Staatsbürgerschaft und war früher sowohl bei der Polizei als auch bei den Zentralen Sicherheitskräften tätig.


Politische Würdigung


Auch aus der Politik kam große Anerkennung. Der Ministerpräsident von New South Wales, Chris Minns, erklärte, dem Mut dieses Mannes sei es zu verdanken, dass zahlreiche Menschen noch leben. Er bezeichnete ihn als echten Helden. Australiens Premierminister Anthony Albanese schloss sich dieser Einschätzung an und würdigte al-Ahmed ebenfalls öffentlich.


Die Tat und ihre Folgen


Der Anschlag ereignete sich während eines jüdischen Festes am stark frequentierten Bondi Beach. Insgesamt kamen dabei 15 Menschen ums Leben. Einer der Täter wurde noch am Tatort erschossen.

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