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1934-2025: Jane Goodall ist tot

  • 1. Okt. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Die bekannte Schimpansenforscherin, Umweltschützerin und Tierschutz-Ikone Jane Goodall ist im Alter von 91 Jahren in Kalifornien verstorben. Ihr Lebenswerk machte sie weltweit zu einer Symbolfigur für den Schutz von Primaten. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Kindheit und erste Schritte


Jane Goodall wurde am 3. April 1934 in London geboren. Nach ihrer Schulzeit schlug sie zunächst einen klassischen Weg ein und absolvierte eine Ausbildung zur Sekretärin. Doch ihre Neugier und ihr Drang nach Abenteuer führten sie 1957 nach Kenia. Dort begegnete sie dem Paläoanthropologen Louis Leakey, der ihr das Tor zu einer völlig neuen Laufbahn öffnete.


Revolution in der Verhaltensforschung


Leakey ermöglichte Goodall den Aufenthalt im Gombe-Nationalpark in Tansania. Obwohl sie kein akademisches Studium abgeschlossen hatte, begann sie dort mit langfristigen Beobachtungen von Schimpansen – ein bis dahin einzigartiges Vorhaben. Ihre Entdeckungen veränderten das Bild der Wissenschaft von Grund auf: Sie zeigte, dass Schimpansen über individuelle Persönlichkeiten verfügen und sogar Werkzeuge gezielt herstellen und einsetzen können.


Vom Forschen zum Kämpfen


Eine Konferenz in Chicago im Jahr 1986 stellte einen Wendepunkt dar. Dort erkannte Goodall die wachsende Bedrohung der Lebensräume von Menschenaffen. Aus der Forscherin wurde eine leidenschaftliche Aktivistin, die Aufforstungsprojekte initiierte und sich international für den Schutz der Natur einsetzte.

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