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Demenz vorbeugen: Wie ein gesunder Lebensstil das Risiko senken kann

  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Regelmäßige körperliche Aktivität, eine ausgewogene Ernährung und soziale Kontakte können dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit einer Demenzerkrankung zu reduzieren. Dagegen wirken sich Faktoren wie Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum negativ aus. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont in ihren aktuellen Empfehlungen, dass Maßnahmen, die allgemein der Gesundheit zugutekommen, auch eine schützende Wirkung auf die geistige Leistungsfähigkeit haben können.


Steigende Zahl von Demenzerkrankungen weltweit


Nach Angaben der WHO sind derzeit etwa 57 Millionen Menschen weltweit von Demenz betroffen. Die Zahl der Erkrankungen nimmt weiter zu. Eine vollständige Heilung durch Medikamente ist bislang nicht möglich. Dennoch zeigt sich laut WHO, dass ein gesundheitsbewusster Lebensstil einen wichtigen Beitrag leisten kann, um das persönliche Risiko zu verringern.


Neue Schwerpunkte in den Empfehlungen


Im Vergleich zu den bisherigen Leitlinien aus dem Jahr 2019 gibt es einige Veränderungen. Besonders hervorgehoben werden inzwischen soziale Aktivitäten und der regelmäßige Austausch mit anderen Menschen. Während die wissenschaftliche Grundlage für diesen Zusammenhang 2019 noch als nicht ausreichend bewertet wurde, sieht die WHO heute deutlichere Hinweise auf einen möglichen Schutz vor kognitivem Abbau.


Auch geistige Anregung spielt eine größere Rolle. Empfohlen werden beispielsweise Lesen, das Erzählen und Austauschen von Geschichten sowie gemeinschaftliche Aktivitäten wie Brett- und Kartenspiele.


Weitere Fortschritte bei der Vorbeugung


Neue Erkenntnisse gibt es außerdem zum Umgang mit Hörverlust. Die WHO bewertet Hörgeräte mittlerweile als eine mögliche Unterstützung, um kognitive Einschränkungen bei betroffenen Personen hinauszuzögern oder vorzubeugen.


Darüber hinaus wird die Bedeutung einer besseren Luftqualität stärker berücksichtigt. Eine Verringerung von Feinstaubbelastungen sowohl in Innenräumen als auch im Freien kann nach Einschätzung der WHO ebenfalls positive Auswirkungen auf die geistige Gesundheit haben.

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