Deutscher Schulpreis: Bertha-von-Suttner-Schule in Hessen erhält 100.000 Euro
Die diesjährige Verleihung des Deutschen Schulpreises hat eine Schule aus Mörfelden-Walldorf ins Rampenlicht gerückt. Die Bertha-von-Suttner-Schule setzte sich im Wettbewerb durch und erhält dafür ein Preisgeld von 100.000 Euro. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Auch sieben weitere Schulen wurden für ihre Arbeit gewürdigt. Einrichtungen aus Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Thüringen erhielten jeweils 30.000 Euro. Die Preisvergabe in Berlin fand bereits zum 20. Mal statt. Zu den Gästen zählte auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).
Eine große Schulgemeinschaft mit gemeinsamen Zielen
An der ausgezeichneten Gesamtschule lernen mehr als 2.000 Schüler, begleitet von rund 250 Lehrkräften. Nach Einschätzung der Jury gelingt es der Schule in besonderer Weise, die pädagogischen Vorstellungen innerhalb der großen Gemeinschaft gemeinsam umzusetzen und langfristig weiterzuentwickeln. Dabei spielen verschiedene Berufsgruppen innerhalb der Schule eng zusammen. Auch die Inklusion ist fest im Schulalltag verankert und wird laut Jury nicht als Ausnahme, sondern als selbstverständlicher Bestandteil des schulischen Miteinanders verstanden.
Was beim Deutschen Schulpreis bewertet wird
Den Deutschen Schulpreis gibt es seit 2006. Ausgezeichnet werden Schulen, die sich durch eine besonders hohe Qualität ihrer pädagogischen Arbeit auszeichnen. Für die Bewertung betrachten Bildungsexpert und erfahrene Praktiker sechs unterschiedliche Bereiche. Dazu gehören unter anderem die Qualität des Unterrichts, Leistungen der Schüler, der Umgang mit unterschiedlichen Voraussetzungen sowie Verantwortung und das Schulleben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit der Schule mit ihrem Umfeld und dem Bereich „Lernende Schule“.

