Diplomatie am Limit: Trump verschärft Drohungen gegen den Iran trotz Waffenruhe
- 18. Mai
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Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran zeichnen sich weiterhin keine Fortschritte ab. Die Verhandlungen gelten als blockiert, während der Ton aus Washington erneut deutlich schärfer wird. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
US-Präsident Donald Trump richtete abermals massive Drohungen an die Führung in Teheran. Sollte Iran keine Zugeständnisse machen, werde „von ihnen nichts mehr übrig bleiben“.
Wiederholte Eskalation der Rhetorik
Bereits Anfang April hatte Trump ähnliche Worte gewählt. Damals erklärte er: „Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben und niemals wieder zum Leben erweckt werden“. Kurz darauf trat zwar eine Waffenruhe in Kraft, die der Präsident später zeitlich unbegrenzt verlängerte, doch eine echte Entspannung der Lage blieb aus.
Keine Einigung in Sicht
Eine langfristige Lösung des Konflikts ist weiterhin nicht erkennbar. Besonders die wirtschaftlichen Folgen des Krieges belasten beide Seiten erheblich. Einen iranischen Vorschlag zur Beilegung der Auseinandersetzung bezeichnete Trump zuletzt öffentlich als „Müll“. In politischen Kreisen der US-Hauptstadt wächst daher die Unzufriedenheit über die stockenden Gespräche.
Waffenruhe zunehmend gefährdet
Nach Einschätzung des US-Präsidenten steht die aktuelle Feuerpause auf äußerst wackligem Fundament. Trump erklärte am Montag, die Waffenruhe hänge „am seidenen Faden“. Auch sein jüngster Besuch in Peking brachte zunächst keine Klarheit darüber, ob China als enger Partner Irans zu einer Annäherung beitragen kann. Ob die Reise einen entscheidenden Schritt Richtung Frieden ermöglicht hat, bleibt bislang offen.

