E-Scooter-Unfälle: Zahl der Verletzten und Toten erreicht neuen Höchststand
- vor 3 Tagen
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Die Zahl der Verkehrsunfälle mit E-Scootern, bei denen Personen verletzt oder getötet wurden, hat im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erfasste die Polizei bundesweit 16.496 Unfälle dieser Art. Das entspricht einem Plus von 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Mehr Todesopfer und Verletzte
Auch die Folgen der Unfälle fielen schwerer aus als im Vorjahr. Insgesamt verloren 38 Menschen ihr Leben – elf mehr als noch 2024. Darüber hinaus wurden rund 1.900 Personen schwer verletzt, während etwa 16.200 Menschen leichte Verletzungen erlitten.
Betroffene meist selbst auf dem E-Scooter
Die Auswertung zeigt, dass der überwiegende Teil der Verunglückten selbst mit einem E-Scooter unterwegs war. Mehr als 80 Prozent der Betroffenen gehörten zu dieser Gruppe. Zusätzlich entfielen über fünf Prozent der Verletzten und Getöteten auf Personen, die als Mitfahrer auf einem E-Scooter unterwegs waren. Dabei gilt: E-Scooter sind ausschließlich für eine Person zugelassen, das Mitfahren ist verboten.
Vor allem junge Menschen betroffen
Besonders häufig waren junge Verkehrsteilnehmer in die Unfälle verwickelt. Mehr als die Hälfte der Betroffenen war unter 25 Jahre alt. Insgesamt lag der Anteil der unter 45-Jährigen bei knapp 84 Prozent, während Menschen über 65 Jahre lediglich rund drei Prozent der Verunglückten ausmachten.
Nutzung als möglicher Erklärungsansatz
Ein wesentlicher Grund für diese Altersverteilung dürfte in der Nutzung liegen. Jüngere Menschen greifen im Alltag deutlich häufiger auf E-Scooter zurück als ältere Altersgruppen und sind dadurch einem entsprechend höheren Unfallrisiko ausgesetzt.

