Epstein-Affäre spitzt sich zu: Neue Enthüllungen setzen Donald Trump zunehmend unter Druck
- 13. Nov. 2025
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In der anhaltenden Kontroverse um den US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wächst der politische Druck auf US-Präsident Donald Trump. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Mehrere demokratische Abgeordnete des US-Kongresses veröffentlichten jüngst E-Mails, in denen Epstein angeblich andeutet, Trump sei über die sexuellen Übergriffe an minderjährigen Mädchen informiert gewesen.
Das Repräsentantenhaus erwägt laut Berichten bereits in der kommenden Woche über einen Antrag abzustimmen, der das Justizministerium verpflichten könnte, die bisher unveröffentlichten Epstein-Dokumente öffentlich zugänglich zu machen.
Epsteins Tod und die offenen Fragen
Jeffrey Epstein, der wegen zahlreicher sexueller Übergriffe auf junge Frauen und Mädchen verurteilt worden war, wurde 2019 tot in seiner Zelle in New York aufgefunden – nach offiziellen Angaben durch Erhängen. Ihm wurde vorgeworfen, ein weitreichendes Netzwerk aufgebaut zu haben, das auch prominente Persönlichkeiten einbezog.
Trump hingegen weist bis heute jede enge Verbindung zu Epstein zurück und bestreitet, in dessen Machenschaften verwickelt gewesen zu sein.
Reaktion des Weißen Hauses
Das Weiße Haus reagierte scharf auf die Veröffentlichung der E-Mails. Sprecherin Karoline Leavitt erklärte: „Die Demokraten haben selektiv Emails an liberale Medien durchsickern lassen, um eine falsche Erzählung zu schaffen, die Präsident Trump diffamieren soll.“
Die Regierung wirft der Opposition vor, mit gezielten Leaks das politische Klima im Vorfeld wichtiger Abstimmungen zu beeinflussen.
Trumps eigene Stellungnahme
Auch Trump selbst meldete sich über seinen Onlinedienst "Truth Social" zu Wort. Dort schrieb er: „Die Demokraten versuchen erneut, den Jeffrey-Epstein-Schwindel ins Gespräch zu bringen, weil sie alles tun, um von ihrem schlechten Umgang mit dem Shutdown und vielen anderen Themen abzulenken.“
Die Veröffentlichung der neuen E-Mail-Dokumente erfolgte nur wenige Tage vor einer geplanten Abstimmung im Repräsentantenhaus, die das Ende der sechswöchigen Haushaltssperre herbeiführen soll.
Kritik auch aus den eigenen Reihen
Selbst innerhalb der republikanischen Partei wurde zuletzt Unmut laut. Mehrere Parteikollegen warfen Trump vor, seine Regierung habe ihr Versprechen, mehr Transparenz in den Epstein-Skandal zu bringen, bislang nicht eingelöst. Konkrete Beweise für ein Fehlverhalten Trumps im Zusammenhang mit der Affäre gibt es bislang jedoch nicht.

