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Extreme Sommerhitze: Europa erlebt Rekordtemperaturen und zunehmende Trockenheit

10. Aug.
2 Min. Lesezeit

Die vergangenen Sommermonate haben in zahlreichen Teilen Europas für extreme Temperaturen gesorgt. Besonders stark betroffen war Westeuropa: Sowohl im Juni als auch im Juli wurden dort die höchsten Durchschnittswerte seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen. Mehr dazu in den Klima-News.


Nach Angaben des Klimawandeldienstes des EU-Programms Copernicus, dessen Mitteilung in Bonn veröffentlicht wurde, erreichte die durchschnittliche Temperatur in der Region, zu der auch Deutschland gehört, 21,62 Grad Celsius. Damit lag sie 2,79 Grad über dem Referenzwert für die Jahre 1991 bis 2020.


Deutliche Unterschiede innerhalb Europas


Die Hitze verteilte sich allerdings nicht gleichmäßig über den Kontinent. Copernicus weist auf ein starkes Gefälle zwischen West- und Osteuropa hin. Auch in Skandinavien blieben die Temperaturen deutlich niedriger.


Ein ähnliches Bild zeigt sich innerhalb Deutschlands. Während der Südwesten besonders hohe Temperaturen verzeichnete, war es im Nordosten vergleichsweise weniger heiß.


Trockenheit verschärft die Situation


Neben den hohen Temperaturen macht Europa weiterhin die anhaltende Niederschlagsarmut zu schaffen. Bereits im Juni waren viele Regionen ungewöhnlich trocken. Im Juli setzte sich diese Entwicklung fort.


Besonders betroffen waren unter anderem Gebiete auf der Iberischen Halbinsel sowie in Frankreich, Deutschland, Österreich, Ungarn und Großbritannien. Dort blieb die Niederschlagsmenge teilweise deutlich hinter dem üblichen Niveau zurück.


„Wenn Böden austrocknen, verlieren sie ihre Fähigkeit, auf natürliche Weise für Abkühlung zu sorgen, so dass sich die Hitze noch leichter aufbauen kann“, sagt Samantha Burgess, stellvertretende Leiterin von Copernicus.


Niedrige Pegelstände in zahlreichen Flüssen


Die Folgen der Trockenheit zeigen sich auch an den Gewässern. In vielen der betroffenen Regionen führten Flüsse erheblich weniger Wasser als im langjährigen Durchschnitt.


An einzelnen Orten wurden sogar außergewöhnlich niedrige Wasserstände registriert. Die Kombination aus anhaltender Hitze und fehlendem Niederschlag verschärft damit die Belastung für Böden und Gewässer zusätzlich.

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