Fasten: Warum vor allem junge Menschen bewusst verzichten
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Der bewusste Verzicht auf bestimmte Gewohnheiten und Konsumgüter findet in Deutschland breite Zustimmung – insbesondere bei jungen Erwachsenen. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Laut einer repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der DAK-Gesundheit halten 85 Prozent der unter 30-Jährigen Fasten für eine sinnvolle Praxis.
Über alle Altersgruppen hinweg betrachtet bewerten 70 Prozent der Befragten den zeitlich begrenzten Verzicht aus gesundheitlicher Perspektive positiv.
Worauf 2026 am häufigsten verzichtet wird
Ganz oben auf der Liste der Dinge, auf die Menschen im Jahr 2026 verzichten möchten, stehen Alkohol, Süßigkeiten und Fleisch.
Altersunterschiede beim Fleischverzicht
Besonders deutlich zeigen sich Unterschiede zwischen den Generationen beim Thema Fleisch. Zwei Drittel (66 Prozent) der unter 30-Jährigen können sich vorstellen, in der Fastenzeit vollständig darauf zu verzichten. In der Altersgruppe ab 60 Jahren ist die Bereitschaft deutlich geringer: Hier zieht nur knapp die Hälfte (48 Prozent) einen zeitweisen Fleischverzicht in Betracht.
Bildung beeinflusst die Fastenbereitschaft
Auch der Bildungsgrad spielt eine wichtige Rolle. Je höher der Abschluss, desto größer die Offenheit gegenüber einem mehrwöchigen Verzicht. So halten 75 Prozent der Menschen mit Abitur oder Hochschulabschluss das zeitweise Meiden bestimmter Genuss- oder Konsumgüter für gesundheitlich sinnvoll. Bei Personen mit Hauptschulabschluss liegt dieser Anteil dagegen bei 51 Prozent.


