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Flughafen Leipzig: Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen nach Drohnenfund

  • vor 23 Minuten
  • 1 Min. Lesezeit

Nach dem Auffinden einer mit Sprengstoff ausgestatteten Drohne auf dem Gelände des Flughafens Leipzig/Halle hat die Bundesanwaltschaft die weiteren Ermittlungen an sich gezogen. Die Karlsruher Behörde begründet dies mit der besonderen Tragweite des Vorfalls. Im Raum stehen der Verdacht des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Angriff auf kritische Infrastruktur


Die Ermittler bewerten den Vorfall als Angriff auf eine zentrale Einrichtung des deutschen Transport- und Logistiknetzes. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Drohne mit professionell hergestelltem Sprengstoff sowie einem Zündmechanismus ausgestattet. Entdeckt wurde sie in der Nacht zum Mittwoch von einem Mitarbeiter des Flughafens. Spezialkräfte konnten den Sprengkörper anschließend unschädlich machen.


Dementi zu Munitionsberichten


In den Stunden nach dem Vorfall kursierten Berichte, wonach das ukrainische Flugzeug, in dessen unmittelbarer Nähe die Drohne gefunden wurde, Munition transportiert habe. Diese Angaben wurden inzwischen offiziell zurückgewiesen.


Weiterer Zwischenfall in Flughafennähe


Unabhängig davon ereignete sich ein weiterer Vorfall im Umfeld des Flughafens. Dabei kollidierte ein Frachtflugzeug mit einem bislang nicht identifizierten Flugobjekt. Das Flugzeug wurde leicht beschädigt.


Bedeutung des Standorts


Der Flughafen Leipzig/Halle zählt zu den wichtigsten europäischen Frachtstandorten. Darüber hinaus dient er als logistisches Drehkreuz für militärische Hilfslieferungen an die Ukraine im Rahmen ihres Verteidigungskampfes gegen Russland.

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