Maßnahmen: Bund plant schnelle Hilfen wegen Niedrigwassers
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Nach einer Fachkonferenz zum anhaltenden Niedrigwasser in Bonn hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ein Maßnahmenpaket vorgestellt. Ziel ist es, die Versorgung der Wirtschaft trotz eingeschränkter Schiffbarkeit auf zentralen Wasserstraßen wie Rhein, Donau und Elbe sicherzustellen und Unterbrechungen in den Lieferketten zu vermeiden. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Erleichterungen für den Straßentransport
Ein Schwerpunkt der geplanten Schritte betrifft den Güterverkehr auf der Straße. Gemeinsam mit den Bundesländern soll geprüft werden, ob für besonders betroffene Warengruppen Ausnahmen vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lastwagen ermöglicht werden können. Darüber hinaus sollen Genehmigungsverfahren für Schwertransporte beschleunigt werden, wenn Transporte aufgrund des Niedrigwassers von der Binnenschifffahrt auf die Straße verlagert werden müssen. „Ich habe bereits mit den Ländern gesprochen und große Bereitschaft dazu erkennen können“, so Bilger.
Mehr Transporte auf die Schiene
Zusätzlich soll der Schienengüterverkehr einen Teil der ausfallenden Schiffstransporte übernehmen. Nach Angaben des Ministers hat die Güterverkehrssparte der Deutschen Bahn ihre Unterstützung zugesagt, um betroffene Unternehmen zu entlasten. Gemeinsam mit weiteren Unternehmen der Branche sollen europaweit zusätzliche Transportkapazitäten geschaffen und Konzepte zur Versorgungssicherheit in Abstimmung mit Energieversorgern entwickelt werden.
Wirtschaft vor großen Herausforderungen
Bilger machte deutlich, dass die außergewöhnlich niedrigen Wasserstände weitreichende Folgen haben. Das Niedrigwasser stelle nicht nur den Transportsektor, sondern auch die Versorgung der Bevölkerung und die Wirtschaft insgesamt vor erhebliche Herausforderungen.

