Freizeit im Wandel: So verbringen die Menschen ihre freie Zeit
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Wie wir unsere freie Zeit nutzen, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gewandelt. Das zeigt der „Freizeitmonitor 2026“ der Stiftung für Zukunftsfragen. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Dafür wurden im Juli und August 2026 mehr als 3.000 Menschen ab 18 Jahren zu über 100 verschiedenen Freizeitbeschäftigungen befragt.
Besonders auffällig ist der Wandel bei den Medien: Traditionelle Angebote wie Fernsehen, Radio und Zeitung verlieren zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig gehören Internet, Smartphone und soziale Netzwerke immer stärker zum Alltag.

Sport wird wichtiger
Auch körperliche Aktivität hat einen deutlichen Aufschwung erlebt. Zwar zählt Sport in der aktuellen Übersicht nicht zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen, langfristig ist die Entwicklung jedoch eindeutig: Während 1986 lediglich 18 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal pro Woche Sport trieben, sind es heute bereits 53 Prozent.
Ausgleich ganz ohne Bildschirm
Trotz der zunehmenden Digitalisierung bleibt die analoge Freizeitgestaltung wichtig. Viele Menschen setzen weiterhin auf Erholung, persönliche Gespräche und Bewegung, um Abstand vom Berufsalltag zu gewinnen.
Dabei unterscheiden sich die Freizeitgewohnheiten nicht nur zwischen Frauen und Männern. Auch das Alter spielt eine wichtige Rolle. Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt weist beispielsweise auf eine überraschende Entwicklung bei der Handarbeit hin: "Mittlerweile gibt es mehr junge Frauen, die sich der Handarbeit widmen, als ältere."
Junge Generation entdeckt Stricken und Nähen
Besonders deutlich wird dieser Trend bei den unter 35-Jährigen. Rund 18 Prozent von ihnen stricken oder nähen regelmäßig. Damit ist der Anteil mehr als doppelt so hoch wie bei den über 65-Jährigen.

