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Neue Hoffnung bei Hautkrebs: mRNA-Impfstoff zeigt vielversprechende Wirkung gegen schwarzen Hautkrebs

  • vor 7 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Bei der Entwicklung einer neuen Behandlungsmethode gegen schwarzen Hautkrebs gibt es offenbar einen wichtigen Fortschritt. Die Pharmakonzerne Merck (MSD) und Moderna berichten von positiven Resultaten aus der abschließenden Phase ihrer klinischen Untersuchung. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".


Getestet wurde ein therapeutischer Impfstoff, der auf der mRNA-Technologie basiert. Zum Einsatz kam er bei Menschen, die bereits an fortgeschrittenem schwarzem Hautkrebs erkrankt waren.


Kombination soll Rückfälle verhindern


Die bisherigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass die neue Therapie gemeinsam mit einer weiteren Behandlung das Risiko eines erneuten Auftretens der Erkrankung senken kann. Auch eine Ausbreitung der Tumorerkrankung auf andere Organe soll dadurch offenbar seltener vorkommen.


Therapeutische Impfstoffe unterscheiden sich dabei von klassischen Schutzimpfungen: Sie werden nicht eingesetzt, um eine Erkrankung im Vorfeld zu verhindern, sondern sollen das Immunsystem bei der Bekämpfung einer bereits bestehenden Krankheit unterstützen.


Mehr als 1.000 Menschen beteiligt


Insgesamt nahmen rund 1.130 Patient:innen an der Untersuchung teil. Bei allen war zuvor der Tumor operativ entfernt worden. Anschließend wurden die Teilnehmenden nach dem Zufallsprinzip verschiedenen Gruppen zugeteilt. Etwa zwei Drittel bekamen die neue Impfstofftherapie in Kombination mit der vorgesehenen Behandlung. Die übrigen Patient:innen erhielten lediglich Pembrolizumab. Nach den positiven Ergebnissen der Studie planen Merck und Moderna, die Zulassung des therapeutischen Impfstoffs zu beantragen.


Schwarzer Hautkrebs nimmt zu


Hautkrebs tritt in unterschiedlichen Formen auf. Deutlich häufiger ist der helle beziehungsweise weiße Hautkrebs, der in der Regel weniger aggressiv verläuft. Das sogenannte maligne Melanom, also der schwarze Hautkrebs, ist dagegen wesentlich gefährlicher. Gleichzeitig wird diese Form der Erkrankung seit einigen Jahren immer häufiger diagnostiziert.

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